Japanischer Pharmakonzern übernimmt deutsches Biotech-Unternehmen für 780 Millionen Euro
Japanischer Pharmakonzern übernimmt deutsches Biotech-Unternehmen für 780 Millionen Euro
Deutsches Biotech-Unternehmen Aicuris Anti-infective Cures wird für 780 Millionen Euro von japanischem Pharmakonzern Asahi Kasei übernommen
Die deutsche Biotech-Firma Aicuris Anti-infective Cures AG hat einer Übernahme durch den japanischen Pharmakonzern Asahi Kasei im Wert von 780 Millionen Euro zugestimmt. Die Transaktion, deren Abschluss für Anfang 2026 geplant ist, sieht vor, dass Asahi Kasei sämtliche Anteile an Aicuris übernimmt. Mit dem Deal will der Käufer sein Portfolio an Behandlungsmöglichkeiten für schwere virale Infektionen bei gefährdeten Patientengruppen stärken.
Aicuris ist spezialisiert auf Therapien für immungeschwächte Patienten und entwickelt Medikamente gegen resistente Herpes-, BK-Virus- und Zytomegalievirus-(CMV-)Infektionen. Die Übernahme folgt auf den erfolgreichen Abschluss einer Phase-3-Studie mit dem Leitwirkstoff Pritelivir, der zur Behandlung von therapieresistenten Herpes-simplex-Virus-(HSV-)Infektionen eingesetzt wird.
Die Vereinbarung kommt zustande, nachdem der Wirkstoffkandidat Pritelivir in einer globalen Phase-3-Studie sein primäres Ziel erreicht hatte. Das Präparat zeigte eine statistisch signifikante Überlegenheit gegenüber bestehenden Therapien bei HSV-Infektionen immungeschwächter Patienten. Pritelivir ist einer von drei zentralen Wirkstoffen in der Pipeline von Aicuris – neben PREVYMIS, einer bereits von MSD zugelassenen und vermarkteten CMV-Prophylaxe, sowie AIC468, einem für Phase 2 bereiten Medikament gegen BK-Virus-Reaktivierungen bei Nierentransplantationspatienten.
Die Übernahme durch Asahi Kasei passt zur Strategie des Unternehmens, Forschung, Entwicklung und kommerzielle Aktivitäten unter dem Modell "One AK Pharma" zu bündeln. Der Konzern plant, Synergien und Fachwissen im Bereich geistigen Eigentums zu nutzen, um die Markteinführung der Aicuris-Produkte zu beschleunigen. Zudem erweitert der Deal die Präsenz von Asahi Kasei in Japan, den USA und Europa – mit Fokus auf Märkte, in denen virale Infektionen bei Transplantations- und immungeschwächten Patienten ein dringendes, noch ungelöstes Problem darstellen.
Als finanzieller Berater von Aicuris fungierte die Bank of America Europe DAC, während die Kanzlei Gibson Dunn die rechtliche Begleitung übernahm. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und üblicher Bedingungen; die Finalisierung wird für die erste Jahreshälfte 2026 erwartet.
Nach dem Vollzug der Übernahme sollen die Wirkstoffkandidaten von Aicuris in das bestehende Portfolio von Asahi Kasei integriert werden. Die gebündelten Ressourcen sollen die Entwicklung und Vermarktung von Therapien gegen schwere virale Infektionen beschleunigen. Das erweiterte Portfolio des Konzerns umfasst dann Behandlungen für HSV, CMV und BK-Virus-Reaktivierungen – mit dem Ziel, globale Märkte zu bedienen, insbesondere im Bereich von Transplantations- und immungeschwächten Patientengruppen.
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