Gastronomie im Freien: Warum NRW-Städte so unterschiedlich mit Terrassengebühren umgehen
Gastronomie im Freien: Warum NRW-Städte so unterschiedlich mit Terrassengebühren umgehen
Gastronomie im Freien: Unterschiedliche Regeln in Nordrhein-Westfalen – von Gebührenbefreiung bis Schutzgebietskonflikte
In Nordrhein-Westfalen ändern sich die Vorschriften für die Außenbewirtschaftung – mit ganz unterschiedlichen Ansätzen in den Städten. Während etwa Krefeld die Gebühren für Terrassen komplett gestrichen hat, erheben andere Kommunen wie Köln weiterhin standortabhängige Kosten. Die Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund von Forderungen der Gastronomie nach mehr Unterstützung in einem Sektor, der sich noch immer von den Pandemie-Folgen erholt.
Ein Kölner Gastwirt verlor sogar den Zugang zu einer wichtigen Freifläche, nachdem diese als geschütztes Landschaftsgebiet neu eingestuft wurde.
In Krefeld waren die Terrassengebühren bereits während der Corona-Pandemie ausgesetzt worden – und bleiben es nun bis 2030. Damit soll die finanzielle Belastung für lokale Restaurants und Cafés verringert werden. In Köln hingegen gelten weiterhin Kosten zwischen 1,55 und 7,90 Euro pro Quadratmeter und Monat, abhängig von Lage und Laufzeit der Genehmigung.
Wilhelm Wichert, Inhaber des Kölner Restaurants Haxenhaus, zahlt für seine 120 Quadratmeter große Außenfläche jährlich rund 6.000 Euro. Doch kürzlich verlor er die Nutzung einer Wiese zwischen seinem Lokal und dem Rhein, nachdem die Behörden sie zum geschützten Landschaftsbereich erklärten. Christoph Becker vom Dehoga Nordrhein kritisiert diese Entscheidung: Solche Flächen seien für die Gastronomie überlebenswichtig.
Köln hat zudem die Bürokratie vereinfacht und die Zahl der benötigten Sondergenehmigungen für die Außenbewirtschaftung von etwa 140 auf nur noch 30 reduziert. Erlaubt sind nun nur noch kabellose, umweltfreundliche Heizstrahler. Andernorts variieren die Gebühren stark: In Dortmund lagen die durchschnittlichen Monatskosten pro Quadratmeter 2023 bei 2,50 bis 4,00 Euro, in Duisburg bei 2,20 bis 3,50 Euro und in Bielefeld bei 2,80 bis 4,20 Euro.
Der Dehoga Nordrhein betont, dass die Außenbewirtschaftung für Restaurants – ob in Großstädten oder kleineren Orten – ein wirtschaftlicher Rettungsanker sei. Doch jede Kommune in der Region setzt eigene Regeln, sodass Betriebe sich durch ein Flickwerk lokaler Vorschriften kämpfen müssen. In Radevormwald wird etwa aktuell erwogen, die Gebühren für Außengastronomie komplett zu streichen, um angeschlagene Betriebe zu entlasten.
Die Änderungen spiegeln den Spannungsbogen wider zwischen wirtschaftlicher Förderung und kommunaler Regulierung. Einige Städte verzichten auf Gebühren, um die Branche zu stärken, andere halten an strengen Auflagen fest. Für Gastwirte wie Wichert hängt der Erfolg davon ab, wo sie ansässig sind – und ob ihre Außenflächen überhaupt noch nutzbar bleiben.
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