Uniper verkauft Kohlekraftwerk Datteln 4 – doch die Aktie bleibt stabil
Eleonora JunitzUniper verkauft Kohlekraftwerk Datteln 4 – doch die Aktie bleibt stabil
Uniper SE verkauft Kohlekraftwerk Datteln 4 – Analysten raten zum Halten der Aktie
Der Düsseldorfer Energiekonzern Uniper SE hat den Verkauf seines Kohlekraftwerks Datteln 4 abgeschlossen. Die Transaktion mit der ResInvest Group a.s. wurde am 22. September 2025 finalisiert. Unterdessen empfehlen Analysten Anlegern, die Uniper-Aktie zu halten, mit einem Kursziel von etwa 15,50 Euro innerhalb der nächsten zwölf Monate.
Uniper ist in drei Hauptgeschäftsbereichen aktiv: der europäischen Stromerzeugung (European Generation), dem globalen Rohstoffhandel (Global Commodities) und der russischen Stromproduktion (Russian Power Generation). Das Unternehmen betreibt ein breites Portfolio an Kraft- und Heizwerken, darunter fossile Anlagen sowie Projekte im Bereich erneuerbarer Energien. Zudem handelt Uniper mit Strom, Erdgas, Flüssigerdgas (LNG), Kohle und Logistiklösungen und versorgt Kunden weltweit mit Energie.
Die Aktivitäten des Konzerns erstrecken sich auf Deutschland, Großbritannien, Russland und weitere internationale Märkte. Neben der Stromerzeugung übernimmt Uniper die Brennstoffbeschaffung für seine Kraftwerke, handelt mit Emissionszertifikaten und investiert in Energieinfrastruktur sowie Speicherkapazitäten. Für das frühe Jahr 2026 rechnet das Unternehmen jedoch mit schwächeren Finanzkennzahlen, bedingt durch rückläufige Absicherungserträge und anhaltende Verluste im Russlandgeschäft.
Als Tochtergesellschaft der UBG Uniper Beteiligungsholding GmbH bleibt Uniper ein zentraler Akteur im Energiehandel und der Infrastruktur. Der jüngste Verkauf von Datteln 4 markiert eine Neuausrichtung des Anlageportfolios, während die übrigen Geschäftsaktivitäten weiterhin in mehreren Regionen fortgeführt werden.
Die Veräußerung des Kraftwerks Datteln 4 spiegelt die Anpassung der Energiewertstrategie von Uniper wider. Dennoch sieht sich das Unternehmen weiterhin Herausforderungen gegenüber – insbesondere in seinen russischen Aktivitäten und bei den Absicherungserträgen. Aktuell raten Analysten zum Halten der Aktie mit einer Prognose von rund 15,50 Euro für die kommenden zwölf Monate.






