18 April 2026, 16:18

Berlin plant autofreie Friedrichstraße mit barrierefreiem Design und Grünflächen

Alte detaillierte Karte von Berlin, Deutschland, die Straßen, Parks, Gebäude, Bäume und Sehenswürdigkeiten mit Textanmerkungen zeigt.

Berlin plant autofreie Friedrichstraße mit barrierefreiem Design und Grünflächen

Die Zukunft der Friedrichstraße in Berlin-Mitte bleibt ein viel diskutiertes Thema unter Planern und Anwohnern. Ein neuer Vorschlag des Büros CKSA, erarbeitet gemeinsam mit Christoph Kohl Stadtplaner Architekten, sieht eine grundlegende Neugestaltung der historischen Straße vor. Ziel des Plans ist es, einen eleganten, autofreien Raum zu schaffen, der nahtlos an den nahen Gendarmenmarkt anschließt.

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Die Vision des CKSA-Büros konzentriert sich darauf, die Friedrichstraße in eine fußgänger- und fahrradfreundliche Zone zu verwandeln. Autos wären ausgeschlossen, während die Straße selbst mit Natursteinpflaster, großen Einzelbäumen und Kunstinstallationen gestaltet würde. Traditionelle Bordsteine vor den Gebäuden würden durch eine ebene, barrierefreie Übergangszone ersetzt.

Der Entwurf erstreckt sich auch auf das umliegende Gebiet: Die Querstraßen zwischen Friedrichstraße und Gendarmenmarkt sollen zu autofreien öffentlichen Räumen mit Wasserspielen und zusätzlichem Grün umgestaltet werden. Das Ziel ist ein harmonisches, hochwertiges Umfeld, das die Pracht des Gendarmenmarkts unterstreicht.

Die scheidende Verkehrssenatorin Bettina Jarasch hatte zuvor einen Architekturwettbewerb zur Gestaltung der Zukunft der Straße angekündigt. Der CKSA-Plan bereichert nun die Debatte und betont eine repräsentative Eingangszone für exklusive Geschäfte und Gastronomie. Wird der Entwurf umgesetzt, könnte er eine der berühmtesten Straßen Berlins neu definieren.

Der Vorschlag des CKSA-Büros gibt eine klare Richtung für die Friedrichstraße vor – mit Priorität für Fußgänger, Radfahrer und die Qualität des öffentlichen Raums. Autos würden sowohl von der Straße als auch von den angrenzenden Routen verbannt, während die ästhetische Aufwertung des Viertels im Mittelpunkt stünde. Eine Entscheidung über das finale Design wird nach weiteren Prüfungen und einer öffentlichen Diskussion folgen.

Quelle