30 March 2026, 08:20

Karim Adeyemi zwischen WM-Quali-Triumph und Waffen-Skandal: 450.000 Euro Strafe drohen

Ein männlicher Athlet posiert für ein Foto mit sichtbaren Sponsorenlogos auf seinem Hemd.

Karim Adeyemi zwischen WM-Quali-Triumph und Waffen-Skandal: 450.000 Euro Strafe drohen

Deutschlands Fußballstar Karim Adeyemi sorgt aus zwei völlig unterschiedlichen Gründen für Schlagzeilen

Während seine Mannschaft mit einem deutlichen 6:0-Sieg gegen die Slowakei die Qualifikation für die Weltmeisterschaft perfekt machte, droht dem Stürmer eine Strafe von 450.000 Euro wegen illegalen Waffenbesitzes. Der Skandal kam ans Licht, nachdem Flughafen-Sicherheitskräfte in einem mit ihm in Verbindung stehenden Paket verbotene Gegenstände entdeckt hatten.

Die Probleme begannen, als ein gemeinsamer Freund von Adeyemi und seiner Partnerin Loredana im Jahr 2024 ein "Mystery-Paket" nach Griechenland brachte. Bei der Kontrolle fanden Mitarbeiter einen Schlagring und einen Elektroschocker darin. Adeyemi gab später zu, das Paket online bestellt zu haben, behauptete jedoch, nichts von dessen Inhalt gewusst zu haben. Er bezeichnete den Vorfall als Fehler und zeigte in einer öffentlichen Stellungnahme Reue.

Adeyemi kam im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel Deutschlands gegen die Slowakei nicht zum Einsatz und blieb die gesamte Partie über auf der Bank. Unterdessen reagierte sein Verein Borussia Dortmund (BVB) umgehend. Geschäftsführer Lars Ricken führte mit dem Spieler ein Gespräch, das er als "gründlich und klar" bezeichnete. Als Teil der Konsequenzen wurde Adeyemi verpflichtet, Trainingseinheiten für Kinder zu leiten.

Der Skandal beherrscht die Sportnachrichten und überlagert die erfolgreiche Qualifikationskampagne der deutschen Mannschaft. Zwar diskutierten einige Medien über Adeyemis öffentliche Reaktion – darunter eine Erwähnung durch Kommentator Marcel Reif im Live-Stream –, doch eine klare Veränderung in der Stimmung unter Fans oder Presse ist bisher nicht zu erkennen.

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Adeyemi muss nun die Folgen seines Handelns tragen – sowohl rechtlich als auch beruflich. Die Strafe von 450.000 Euro bleibt bestehen, und sein Verein hat zusätzliche Maßnahmen verhängt. Seine Zukunft in der Nationalmannschaft und bei BVB wird davon abhängen, wie er sich aus dieser Affäre befreit.

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