Gütersloh setzt auf neue Ordnungswache für mehr Sicherheit und bessere Zusammenarbeit
Darius CasparGütersloh setzt auf neue Ordnungswache für mehr Sicherheit und bessere Zusammenarbeit
Stadtrat Gütersloh führt neue kommunale Ordnungswache ein, um Sicherheit und Zusammenarbeit zu stärken
Der Stadtrat Gütersloh hat eine neue kommunale Ordnungswache ins Leben gerufen, um die lokale Sicherheit zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen Behörden zu intensivieren. Im Rahmen der Initiative entsteht ein gemeinsamer Arbeitsbereich für Polizei und Ordnungsamt, der mit Kosten in Höhe von 1,67 Millionen Euro verbunden ist. Zudem umfasst das Projekt die Sanierung von Teilen des Rathauses I, um Platz für das neue Team zu schaffen.
Die Ordnungswache wird bisher ungenutzte Flächen im Rathaus I beziehen. Rund 305 Quadratmeter stehen der Wache zur Verfügung, während die Polizei etwa 40 Quadratmeter anmietet. Der Arbeitsbereich umfasst Großraumbüros, abgetrennte Besprechungsräume, einen Konferenzbereich sowie gemeinsame Einrichtungen.
Bei der Sanierung bleibt die ursprüngliche Bausubstanz und der architektonische Stil des Gebäudes erhalten. Teile der Fassade werden zudem energetisch modernisiert. Zusätzlich wird der Außenbereich entlang der Berliner Straße eingezäunt und in das Gelände integriert.
Das neue Konzept soll gemeinsame Streifen und häufigere Kontrollen ermöglichen. Gleichzeitig fördert es die engere Zusammenarbeit zwischen Ordnungswache, Polizei und anderen städtischen Ämtern. Laut Angaben der Verantwortlichen zielt das Projekt darauf ab, sowohl die tatsächliche als auch die subjektiv empfundene Sicherheit zu erhöhen und den Bürgerinnen und Bürgern eine niedrigschwelligere Anlaufstelle zu bieten.
Die Einführung der kommunalen Ordnungswache markiert einen Schritt hin zu mehr öffentlicher Sicherheit und einer besseren Abstimmung zwischen den Behörden. Die sanierten Räumlichkeiten und der gemeinsame Arbeitsbereich sind darauf ausgelegt, diese Ziele zu unterstützen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 1,67 Millionen Euro – ob zusätzliche Personalstellen für das Ordnungsamt geschaffen werden, steht derzeit noch nicht fest.






