01 May 2026, 10:21

Wüst besucht Duisburg: Kanu-Zentrum als Schlüssel für olympische Träume der Rhein-Ruhr-Region

Eine Gruppe von Menschen bei einem Ruderrennen auf einem Gewässer mit einem hügeligen Hintergrund und einem Boot am unteren Bildrand.

Wüst besucht Duisburg: Kanu-Zentrum als Schlüssel für olympische Träume der Rhein-Ruhr-Region

Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, besuchte am Dienstag das Bundesleistungszentrum Kanu in Duisburg. Der Termin unterstrich die zentrale Rolle der Stadt im olympischen Sport und umfasste auch ein freundschaftliches Rennen zwischen Spitzen- und Nachwuchsathleten.

Während seines Besuchs traf Wüst auf Kanuten, Ruderer aus dem deutschen Achter-Team sowie aufstrebende junge Talente. Unter den Anwesenden war auch Sebastian Schulte, ehemaliger Olympiaruderer, der 2006 mit dem Deutschland-Achter Weltmeister wurde und später als Student das prestigeträchtige Boat Race zwischen Oxford und Cambridge gewann. Schulte, heute Vorstandsvorsitzender der Deutz AG, unterstützt zudem die olympischen Ambitionen der Region Rhein-Ruhr.

Der Besuch erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem Duisburg sich auf die Austragung von Wettkämpfen im Sportklettern in der Schauinsland-Reisen-Arena vorbereitet – neben den bereits bestehenden Kanu- und Ruderanlagen. Die Stadt ist ein zentraler Baustein der olympischen Pläne der Region, insbesondere im Kanusport, wo sie als wichtiges Trainingszentrum dient.

Um Duisburgs Platz im Bewerbungsverfahren zu sichern, müssen die Bürger bis zum 19. April abstimmen. Dabei ist eine Mindestbeteiligung von 10 Prozent erforderlich, wobei eine Mehrheit der Stimmen für die Annahme des Vorhabens nötig ist.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Veranstaltung zeigte nicht nur die Bedeutung Duisburgs für den olympischen Sport, sondern sollte auch die öffentliche Unterstützung vor der Abstimmung mobilisieren. Bei einem erfolgreichen Ausgang wird die Stadt ihre Sportstätten ausbauen und ihre Position in der Rhein-Ruhr-Bewerbung für die Olympischen Spiele weiter stärken.

Quelle