21 March 2026, 22:14

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar-Festmahl als Zeichen des Zusammenhalts

Gruppe von Menschen mit Tellern mit Essen, Schüssel und Löffel auf der rechten Seite, mit dem Text "Uwxyz - Alle hatten ein großes Stück und gingen ins Bett" oben.

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar-Festmahl als Zeichen des Zusammenhalts

Wesel veranstaltete erstes gemeinsames Iftar-Festmahl am 13. März 2026

In Wesel kamen am 13. März 2026 Menschen verschiedener Glaubensrichtungen zusammen, um beim ersten gemeinsamen Iftar – dem abendlichen Fastenbrechen während des Ramadan – eine Mahlzeit zu teilen. Die Veranstaltung markierte einen wichtigen Schritt im interreligiösen Dialog während des Fastenmonats, der für Muslime weltweit eine Zeit der Besinnung und des Verzichts darstellt. Rund 100 Gäste aus lokalen Vereinen, religiösen Gemeinschaften und der Zivilgesellschaft nahmen an dem Treffen teil.

Eröffnet wurde das Iftar mit dem Gebetsruf, den Julian Agushi von Horizont e.V. anführte, während die Anwesenden sich auf das Fastenbrechen vorbereiteten. Das Fasten im Ramadan zählt zu den Fünf Säulen des Islam und besitzt für die Gläubigen eine tiefe religiöse Bedeutung. Nach dem Gebet genossen die Gäste ein vielfältiges Büfett – ein Symbol für Einheit durch gemeinsames Essen.

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An der Organisation beteiligten sich Vertreter islamischer Kulturvereine, katholischer und evangelischer Kirchen sowie die Stadt Wesel. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung von Verbundenheit, die entsteht, wenn man gemeinsam Brot bricht. Lokale Religionsvertreter griffen zudem die Themen Reflexion, Selbstprüfung und Gemeinschaft auf, die den heiligen Monat prägen.

Bürgermeister Rainer Benien unterstrich, wie solche Begegnungen das Verständnis in Wesel stärken. Besonders gedankt wurde allen beteiligten Gemeinschaften sowie der Integrationsbeauftragten der Stadt für ihr Engagement, das die Veranstaltung erst möglich machte. Ähnliche interreligiöse Iftar-Feiern fanden bereits in anderen deutschen Städten wie Dortmund und Gelsenkirchen statt – ein Zeichen für den wachsenden Trend gemeinsamer Ramadan-Feiern.

Das Iftar in Wesel bot einen Raum für Dialog und gegenseitigen Respekt zwischen unterschiedlichen Gruppen. Mit rund 100 Teilnehmenden festigte die Veranstaltung die Verbindungen zwischen religiösen Gemeinschaften und der Zivilgesellschaft. Die Organisatoren hoffen, dass solche Initiativen auch künftig Brücken in der Stadt bauen werden.

Quelle