Trickdiebe rauben Senioren in NRW mit perfider Wegfrage-Masche
Dreiste Diebstähle in Heiligenhaus und Ratingen: Senioren um wertvollen Schmuck gebracht
Bei zwei dreisten Trickdiebstählen in Heiligenhaus und Ratingen wurden ältere Bürger um ihre Wertsachen erleichtert. In beiden Fällen gaben sich die Täter als Fremde aus, die nach dem Weg fragten, und stahlen anschließend Goldketten. Die Polizei berichtet, dass bei beiden Vorfällen ein silberner Mercedes-Kombi verwendet wurde.
Der erste Raub ereignete sich in Heiligenhaus. Eine 79-jährige Frau wurde von einem Mann angesprochen, der sie nach dem Weg fragte. Er legte ihr eine Kette um den Hals und entfernte sich schnell. Erst als das Auto davonfuhr, bemerkte sie, dass ihre eigene wertvolle Goldkette verschwunden war.
In Ratingen fiel ein 73-jähriger Mann auf eine ähnliche Masche herein. Eine Frau fragte ihn nach dem Weg, umarmte ihn und hängte ihm eine Kette um. Kurze Zeit später stellte er fest, dass seine eigene Goldkette gestohlen worden war. Beide Opfer beschrieben die Täter als geschickt und überzeugend im Auftreten.
Nordrhein-Westfalen verzeichnet einen deutlichen Anstieg solcher Straftaten. In den vergangenen zwei Jahren wurden rund 1.200 Fälle von Trickdiebstählen zum Nachteil älterer Menschen gemeldet – ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren, wie aus Polizeistatistiken hervorgeht.
Die Täter sind weiterhin auf freiem Fuß und nutzten bei beiden Vorfällen dasselbe Fahrzeug. Die Behörden warnen ältere Bürger, bei Fremden, die sie ansprechen, besonders vorsichtig zu sein. Die gestohlenen Gegenstände waren hochwertige Goldketten; die Opfer bemerkten die Diebstähle erst, nachdem die Verdächtigen bereits geflohen waren.






