24 March 2026, 04:17

Polizei stoppt extrem überladene Holztransporter mit 55 Tonnen Gewicht

Ein Holzlastwagen fährt auf einer Straße mit einer großen Ladung Holz auf dem Anhänger, umgeben von Geländern, Laternen, Schildern, Bäumen und Sand, mit Hügeln und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Polizei stoppt extrem überladene Holztransporter mit 55 Tonnen Gewicht

Polizei in Winterberg stoppt zwei extrem überladene rumänische Holztransporter

Die Polizei in Winterberg hat zwei schwer überladene Lkw aus Rumänien vom Verkehr gezogen. Die Fahrzeuge wurden bei einer gezielten Kontrolle durch die Kreispolizeibehörde Hochsauerland angehalten. Beide Lastwagen überschritten die zulässigen Gewichtsgrenzen und wiesen erhebliche Sicherheitsmängel auf.

Der erste Lkw wog 55 Tonnen – und lag damit 15 Tonnen über dem gesetzlichen Limit von 40 Tonnen. Der zweite Transporter war mit 50 Tonnen zwar etwas leichter, aber ebenfalls zu schwer. Zudem stellten die Beamten bei beiden Fahrzeugen stark abgenutzte Reifen fest, die ein erhebliches Risiko für die Verkehrssicherheit darstellten.

Polizeirat Victor Ocansey warnte vor den Gefahren solcher Überladungen. Fahrzeuge mit 50 oder 55 Tonnen belasteten die Straßen übermäßig und erhöhten die Unfallgefahr deutlich. Gegen das verantwortliche Transportunternehmen wurde ein formeller Bescheid erlassen, zudem musste es eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Gegen beide Fahrer wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die Behörden betonten, dass solche Kontrollen dazu dienten, Gefahren frühzeitig zu erkennen und unsichere Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen. Die Kreispolizeibehörde Hochsauerland kündigte an, die Überprüfungen von Schwerlastverkehr weiterhin konsequent durchzuführen.

Bundesweit registrieren Polizei und Statistisches Bundesamt jährlich zwischen 150.000 und 200.000 Verstöße im Schwerlastverkehr. Allein im Hochsauerlandkreis gab es im Zeitraum 2024–2025 etwa 500 Fälle, die meisten davon bei Routinekontrollen nach der Straßenverkehrsordnung.

Die beiden Lkw bleiben bis zur Behebung der Mängel und der Einhaltung der Gewichtsgrenzen außer Betrieb. Dem betroffenen Unternehmen drohen nun Bußgelder und strengere Überwachung. Die Behörden werden die Verkehrssicherheit weiterhin durch regelmäßige Kontrollen von Schwerfahrzeugen priorisieren.

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