18 April 2026, 12:20

Tagebau Garzweiler nimmt Betrieb nach Umweltverdacht wieder auf

Großer Tagebau auf einem Schotterfeld umgeben von Bäumen, Gebäuden und einem Schuppen unter einem bewölkten Himmel, mit Steinen und Pflanzen auf dem Boden.

Wiederaufnahme der Abfallentsorgung im Tagebau Garzweiler genehmigt - Tagebau Garzweiler nimmt Betrieb nach Umweltverdacht wieder auf

Im Tagebau Garzweiler sind die Arbeiten nach einer vorübergehenden Unterbrechung wegen des Verdachts illegaler Abfallentsorgung wieder aufgenommen worden. Die Bezirksregierung Arnsberg gab nach einer gründlichen Prüfung der Sicherheits- und Compliance-Standards des Geländes grünes Licht.

Die Mine war Anfang dieses Jahres stillgelegt worden, nachdem Behörden den Verdacht hatten, dass dort belastete Erde illegal abgelagert worden sein könnte. Nach monatelangen Fachgutachten fanden die Ermittler jedoch keine klaren Beweise für die Entsorgung externer Materialien. Zwar wurde eine leichte Bodenbelastung festgestellt, diese galt jedoch nicht als schwerwiegend genug, um weitere Maßnahmen zu rechtfertigen.

Zufällige Probenentnahmen auf dem weitläufigen Gelände wurden ohne genaue Angaben zu möglichen Ablagerungsstellen als unwirksam eingestuft. Vorsorglich wird nun ein Grundwassermonitoringsystem eingerichtet, um potenzielle Kontaminationen frühzeitig zu erkennen.

Die Zentrale Sonderstaatsanwaltschaft für Umweltkriminalität in Dortmund prüft den Fall weiterhin. Weitere Ermittlungen werden jedoch nur dann eingeleitet, sollten im Rahmen der laufenden Untersuchungen neue Beweise auftauchen.

Mit Genehmigung der Aufsichtsbehörden wurden die Verfüllungsarbeiten in Garzweiler wieder aufgenommen. Das Monitoringsystem soll frühzeitig vor Kontaminationsrisiken warnen. Die Staatsanwaltschaft führt ihre Prüfung fort, doch mit weiteren Verzögerungen ist vorerst nicht zu rechnen – es sei denn, es kommen neue Erkenntnisse ans Licht.

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