24 April 2026, 16:21

Rheinbergs Kampf gegen wilde Müllberge an Glascontainern eskaliert

Schwarzer Müllcontainer mit dem Text "Keep Baltimore More Clean" auf einem Gehweg vor einem Gebäude mit Glastüren.

Rheinbergs Kampf gegen wilde Müllberge an Glascontainern eskaliert

Rheinberg kämpft erneut mit illegaler Müllentsorgung an Glas-Recyclingstellen

Das Problem der wilden Müllablagerungen an den Glascontainern in Rheinberg hat sich verschärft, seit drei stark verschmutzte Standorte dauerhaft entfernt wurden. Die Bürger werden nun aufgefordert, mitzuhelfen, um die Sauberkeit in der Stadt zu erhalten.

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Der lokale Entsorgungsdienst DLB hatte kürzlich drei Glasrecycling-Standorte an der Römerstraße, Buchenstraße und Ahornstraße wegen extremer Verunreinigung schließen müssen. Zwar bleiben Ersatzcontainer an der Buchenstraße, Erlenstraße und Römerstraße bestehen, doch bereits jetzt häufen sich dort wieder illegale Müllablagerungen.

Die pauschale Vergütung, die die DLB vom Grünen Punkt erhält, deckt die steigenden Kosten für die Beseitigung des wilden Mülls nicht mehr ab. Sollte sich die Situation nicht bessern, könnten die Gebühren für alle Haushalte steigen. Die Stadt weist darauf hin, dass das Ablagern von Abfall außerhalb der vorgesehenen Behälter ordnungswidrig ist und mit Bußgeldern geahndet werden kann.

Um das Problem in den Griff zu bekommen, appellieren die Behörden an die Bürger, ihren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen – entweder über die eigene Mülltonne oder gegen eine geringe Gebühr im Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof. Zudem werden sie aufgefordert, illegale Müllablagerungen dem Ordnungamt oder der Abfallberatung zu melden. Eine aktuelle Übersicht aller Glasrecycling-Standorte in Rheinberg findet sich auf der städtischen Website unter www.rheinberg.de.

Wildes Müllkippen bleibt ein kostspieliges und rechtswidriges Problem für Rheinberg. Wer dabei erwischt wird, muss mit Strafen rechnen, während die zusätzlichen Entsorgungskosten langfristig zu höheren Gebühren für alle führen könnten. Die Stadt bittet um Zusammenarbeit, um weitere Verunreinigungen zu verhindern und die Müllentsorgungskosten im Rahmen zu halten.

Quelle