23 April 2026, 22:20

Rhein-Ruhr will Olympische Spiele 2036 bewerben – Bürger entscheiden mit

Luftaufnahme des Olympiastadions in München, Deutschland, umgeben von Stadtgebäuden, Bäumen, Straßen, Fahrzeugen und Gras.

Rhein-Ruhr will Olympische Spiele 2036 bewerben – Bürger entscheiden mit

Rhein-Ruhr-Regional prüft Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele

Seit Februar 2026 läuft in der Rhein-Ruhr-Region die Diskussion über eine mögliche Bewerbung als Austragungsort für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Lokale Verantwortliche und Bürgerinnen und Bürger erwägen derzeit die Chancen und Herausforderungen. Ein zentrales Treffen im März brachte Interessengruppen zusammen, um Ideen und Bedenken zum Vorhaben auszutauschen.

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Den Auftakt bildete eine erste offizielle Beratung am 26. Februar 2026, bei der lokale Behörden das Potenzial der Region als Gastgeber prüften. Bis zum 19. März trafen sich rund 40 Vertreter aus Bürgerinitiativen, Wirtschaft und Politik beim Frühstück mit der Zivilgesellschaft. Die Veranstaltung bot eine Plattform für offenen Dialog, bei dem Teilnehmer ihre Standpunkte einbringen und neue Kontakte knüpfen konnten.

Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte die gute Vorbereitung der Region und verwies darauf, dass bestehende Veranstaltungsorte bereits viele olympische Anforderungen erfüllen. Zu den vorgeschlagenen Standorten zählen die Messe Essen, der Grugapark, das Stadion an der Hafenstraße sowie das UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein. Neu gebaut werden soll nichts – die Planer setzen auf die bestehende Infrastruktur.

Am 19. April 2026 folgt eine öffentliche Abstimmung, an der sich alle 16 Städte des Rhein-Ruhr-Gebiets beteiligen. Die Bürger entscheiden dann, ob das Bewerbungsverfahren fortgeführt wird. Weitere Details zum Referendum und zum Bewerbungsprozess gibt es unter www.unserewebsite/olympia, Informationen zu den Frühstücksveranstaltungen mit der Zivilgesellschaft finden sich unter www.unserewebsite/themenfruehstuecke.

Das Ergebnis der Volksabstimmung am 19. April wird die nächsten Schritte der Rhein-Ruhr-Bewerbung bestimmen. Bei einer Zustimmung würde die Region auf ihre bestehenden Veranstaltungsstätten setzen, um die Spiele auszurichten. Die Entscheidung prägt künftige Planungen und die Einbindung der Öffentlichkeit.

Quelle