NRW bricht 2025 alle Windkraft-Rekorde mit 907 Megawatt Neuleistung
Darius CasparNRW bricht 2025 alle Windkraft-Rekorde mit 907 Megawatt Neuleistung
Nordrhein-Westfalen stellt 2025 neuen Rekord bei Windkraftausbau auf
Nordrhein-Westfalen (NRW) hat 2025 einen neuen Rekord beim Ausbau der Windenergie erreicht. Bis Mitte Oktober wurden im Land 907 Megawatt (MW) Leistung neu installiert – und damit der bisherige Höchstwert von 881 MW aus dem Jahr 2017 übertroffen. Dieser Erfolg ist Teil einer breiter angelegten Initiative, um den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region zu beschleunigen.
Der Meilenstein wurde mit 180 neuen Windrädern erreicht, deutlich weniger als die 311 Anlagen, die 2017 für eine vergleichbare Leistung nötig waren. Behörden führen diese Steigerung der Effizienz auf Fortschritte in der Turbinentechnik sowie eine stärkere politische Unterstützung zurück. Hans-Josef Vogel, Vorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW), betonte zwar die Bedeutung günstiger Rahmenbedingungen für den Fortschritt, forderte aber gleichzeitig weitere Verbesserungen bei der Netzinfrastruktur und den Genehmigungsverfahren.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur unterstrich das Engagement des Landes, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und sicherzustellen, dass lokale Gemeinden von den Vorteilen profitieren. Sie erklärte, NRW liege weiterhin auf Kurs, um bis Ende 2025 insgesamt 1.000 neue Windräder zu errichten. Die neu hinzugekommenen Anlagen bringen das Land seinen Zielen für erneuerbare Energien ein Stück näher – die Turbinen können beispiellose Mengen an Ökostrom erzeugen.
Die rekordverdächtige Leistung spiegelt sowohl technologische Fortschritte als auch gezielte Bemühungen wider, bürokratische Hürden abzubauen. Neubaur bekräftigte, dass das Land den Ausbau weiter vorantreiben werde, dabei aber Umweltbelange und die Interessen der Anwohner im Blick behalte.
Die 907 MW neue Leistung markieren einen Wendepunkt für die Windbranche in NRW. Da weniger Anlagen mehr Strom produzieren, konzentriert sich das Land nun darauf, diese Dynamik aufrechtzuerhalten. Weitere Fortschritte hängen jedoch von anhaltender politischer Rückendeckung sowie kontinuierlichen Verbesserungen bei Infrastruktur und Genehmigungsverfahren ab.






