Mordfall Höri: Nach sechs Jahren Urteilsverkündung im brutalen Raubmord am Bodensee
Darius CasparUrteil im Fall der Tötung eines 51-Jährigen auf der Halbinsel Höri am Bodensee Endgültig - Mordfall Höri: Nach sechs Jahren Urteilsverkündung im brutalen Raubmord am Bodensee
Im Juni 2019 wurde ein 51-jähriger Mann auf der Halbinsel Höri am Bodensee getötet. Sein Leichnam blieb jahrelang versteckt, weshalb er zunächst nur als vermisst galt. Erst nach der Festnahme des Verdächtigen im Jahr 2024 kam der Fall ans Licht.
Das Opfer erlitt während des Angriffs wiederholte Schläge mit schweren, ringbewehrten Fäusten. Zwei Tage später starb es an schweren inneren und äußeren Blutungen. Die Ermittler stellten später fest, dass das Motiv Raub von Geld und Wertgegenständen war.
Der Beschuldigte beseitigte die Leiche und hielt deren Aufenthaltsort jahrelang geheim. Die Behörden konnten die sterblichen Überreste erst während des Prozesses bergen – dank der Aussagen des Angeklagten. Die Festnahme erfolgte im Juni 2024 in Kleve, Nordrhein-Westfalen.
Am 4. November 2025 erging das Urteil in diesem Fall. Details über die Suchmaßnahmen oder Ermittlungsmethoden wurden nicht öffentlich bekannt gegeben.
Im Verlauf des Prozesses wurden die Umstände der Tötung im Jahr 2019 aufgedeckt, darunter auch die brutale Gewalt des Angriffs. Die Aussagen des Angeklagten führten zur Bergung des Leichnams und beendeten damit Jahre der Ungewissheit. Der Fall ist nun mit einem Gerichtsurteil abgeschlossen.






