01 May 2026, 08:23

Meerbuscher Krankenhaus bittet um Spenden für sein geschlossene Therapiebecken

Innenbad mit klarem Wasser, umgeben von gefliestem Boden, Bogengängen, Säulen, Geländern, Türen und Texttafeln in einem großeen Gebäude.

Meerbuscher Krankenhaus bittet um Spenden für sein geschlossene Therapiebecken

St.-Elisabeth-Krankenhaus Meerbusch-Lank bittet Öffentlichkeit um Hilfe bei der Sanierung seines Therapiebeckens

Das Hallenbad des St.-Elisabeth-Krankenhauses in Meerbusch-Lank, das seit Beginn der Coronavirus-Pandemie geschlossen ist, soll wiederhergestellt werden – doch dafür braucht das Haus öffentliche Unterstützung. Die Einrichtung ist ein zentraler Ort für Therapien und die Gesundheit der Gemeinschaft. Nun stehen dringend notwendige Reparaturen und Modernisierungen an, für die rund 250.000 Euro aufgebracht werden müssen – eine Summe, die das Krankenhaus aus eigenen Mitteln nicht stemmen kann, ohne andere wichtige Bereiche zu vernachlässigen.

Das Becken war einst ein unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung von Patient:innen mit chronischen Erkrankungen. Zudem nutzte die Öffentlichkeit das Angebot: Die Rheuma-Liga veranstaltete hier Kurse, Schwimmschulen boten Unterricht an, und vor der Schließung waren sogar Kurse für Kinder und Babys geplant. Seit der Pandemie bleibt die Anlage jedoch geschlossen – viele verlieren dadurch den Zugang zu den therapeutischen Vorteilen des Wassers.

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Die Reparaturen sind nun dringend erforderlich: Die Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen müssen generalüberholt werden, und neue Filter sind nötig, um den Betrieb wieder sicher zu gestalten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 250.000 Euro – eine Summe, die das Krankenhaus nicht allein aufbringen kann, ohne andere lebenswichtige Projekte zu gefährden.

Die Nachfrage nach einer Wiedereröffnung ist groß. Wöchentliche Anfragen von Patient:innen und externen Nutzer:innen unterstreichen, wie wichtig das Becken für die medizinische Rehabilitation und das allgemeine Wohlbefinden ist. Daher hat das Krankenhaus einen öffentlichen Spendenaufruf gestartet. Jeder Beitrag – egal wie klein – fließt direkt in die Finanzierung der Sanierung und sichert die Zukunft des Bades.

Sobald das Becken wieder geöffnet ist, wird es seine Rolle als zentraler Ort für Gesundheit und Therapie wieder aufnehmen. Stationäre Patient:innen, lokale Schwimmschulen und Gemeinschaftsgruppen erhalten dann erneut Zugang zu den Angeboten.

Der Erfolg der Sanierung hängt nun von der Großzügigkeit der Öffentlichkeit ab. Wenn genug Unterstützung zusammenkommt, kann das Becken als funktionaler Raum für Therapie, Fitness und Gemeinschaftsaktivitäten wiedereröffnet werden. Gelingt dies nicht, muss das Krankenhaus die gesamten Kosten aus seinen begrenzten Mitteln bestreiten – eine enorme Herausforderung.

Quelle