Lukas Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln nach Sieglos-Serie ungewiss
Ortrun SteinbergKwasniok auf der Kippe? Krisen-Treffen bei 1. FC Köln - Lukas Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln nach Sieglos-Serie ungewiss
Die Zukunft von Lukas Kwasniok als Cheftrainer des 1. FC Köln steht auf der Kippe, nachdem eine Serie schwacher Ergebnisse den Verein in Bedrängnis gebracht hat. Die Klubführung beriet am Montag in einer Krisensitzung über seine Position – nach sieben Spielen ohne Sieg. Kwasniok selbst erschien zum Gespräch auf dem Trainingsgelände, an dem auch Sportdirektor Thomas Kessler teilnahm.
Kwasniok hatte das Amt bereits seit mindestens vier Wochen inne, bevor sich die Krise zuspitzte. Seine Bestätigung als Trainer datiert vom 24. Februar 2026, und er blieb bis zum Derby am 21. März im Amt. Doch die jüngsten Leistungen – darunter ein enttäuschendes Remis gegen Borussia Mönchengladbach – ließen die Forderungen nach seinem Rücktritt lauter werden.
Kessler, der sich bisher öffentlich nicht klar hinter den Trainer gestellt hatte, nahm an der Sitzung teil, betonte jedoch die Notwendigkeit einer ruhigen und sachlichen Diskussion. Er versprach, die Lage mit offenem Blick zu bewerten.
Nach dem Gespräch äußerte sich Kwasniok locker gegenüber Fans: "Heute passiert hier nicht mehr viel. Ich genieße jetzt erstmal die Sonne." Zuvor hatte er die Situation mit Galgenhumor kommentiert: "Oh! Ein Picknick – und ich wurde nicht mal eingeladen!"
Falls Kwasniok gehen sollte, gilt Co-Trainer René Wagner als wahrscheinlichster Nachfolger. Der Verein prüft nun seine Optionen, während der Druck auf einen Wechsel in der Führungsetage wächst.
Eine sofortige Entscheidung wurde nach dem Treffen nicht bekannt gegeben. Die nächsten Schritte hängen von weiteren internen Beratungen ab. Kwasnioks Schicksal bleibt ungewiss, während der 1. FC Köln nach einem Weg aus der Krise sucht.






