Lohmars Stadtrat tritt nach Neuauszählung der Kommunalwahl zusammen
Darius CasparLohmars Stadtrat tritt nach Neuauszählung der Kommunalwahl zusammen
Der Stadtrat von Lohmar tritt am Donnerstag, dem 13. November, zu seiner ersten offiziellen Sitzung zusammen. Die Sitzung folgt einer teilweisen Neuauszählung der Stimmen, nachdem die AfD die Ergebnisse der Kommunalwahlen im September angefochten hatte. Trotz der Überprüfung bleibt die Sitzverteilung unverändert: Die CDU behält 17 Mandate, die AfD sechs.
Die AfD hatte eine Neuauszählung beantragt, um zu prüfen, ob sieben ursprünglich für ungültig erklärte Stimmzettel zu Recht aussortiert worden waren. Die Wahlhelfer untersuchten die Stimmen im Lohmarer Wahlbezirk V erneut, fanden jedoch keine Fehler in der ursprünglichen Auszählung. Doris Kyri von den Grünen behielt ihr Direktmandat mit nur einer Stimme Vorsprung – sie erhielt 170 Stimmen, Dominik Ebenberger von der AfD 169.
Ebenberger, Kandidat der AfD, zieht dennoch über die Parteiliste in den Stadtrat ein. Die Neuauszählung änderte nichts an seiner Position, auch wenn er das Direktmandat knapp verfehlte.
In der benachbarten Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid deckte eine separate Neuauszählung einen Fehler in einem Wahllokal auf: Stimmen für die AfD und die FDP waren vertauscht worden. Der Fehler hatte jedoch keine Auswirkungen auf die Gesamtverteilung der Sitze im Gemeinderat.
Die Neuauszählungen in Lohmar und Neunkirchen-Seelscheid bestätigten die ursprünglichen Wahlergebnisse. Der Lohmarer Stadtrat wird wie geplant am 13. November tagen, während die AfD ihre sechs Sitze behält. Weitere Anfechtungen der Ergebnisse wurden bisher nicht angekündigt.






