21 March 2026, 18:18

Lehrerin muss 31.300 Euro zurückzahlen – nach jahrelangem Betrug mit Schulleiter-Zuschlägen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien hunderte Dollar monatlich kosten können.

Lehrerin muss 31.300 Euro zurückzahlen – nach jahrelangem Betrug mit Schulleiter-Zuschlägen

Eine Lehrerin in Deutschland ist zu einer Geldstrafe von 11.200 Euro verurteilt worden, nachdem sie jahrelang unrechtmäßig Zuschläge für Schulleitungen bezogen hatte. Die Zahlungen liefen noch lange weiter, obwohl sie ihre vorübergehende Führungsposition bereits 2018 aufgegeben hatte. Das Amtsgericht Düsseldorf stufte den Fall als Betrug durch Unterlassen ein.

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Die Pädagogin hatte 2018 für nur wenige Monate als kommissarische Schulleiterin gearbeitet. Trotz ihres Rückzugs aus dieser Funktion erhielt sie weiterhin monatlich 504 Euro – bis April 2023. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass sie die Behörden nicht über die Änderung ihrer Position informiert hatte.

Die unberechtigten Zahlungen summierten sich über den Fünfjahreszeitraum auf rund 31.300 Euro. Im Rahmen des Urteils ordnete das Gericht die Einziehung des vollen Betrags an. Unklar blieb, wie lange ähnliche Fälle bei Schulleitern oder Stellvertretern unbemerkt geblieben waren, bevor rechtliche Schritte eingeleitet wurden.

Die Verurteilung unterstreicht die finanziellen und rechtlichen Risiken, die entstehen, wenn Änderungen im Berufsstatus nicht gemeldet werden. Die Lehrerin muss nun nicht nur die Strafe von 11.200 Euro zahlen, sondern auch die zu Unrecht erhaltenen 31.300 Euro zurückerstatten. Der Fall wirft zudem Fragen nach Kontrolllücken bei der Verwaltung von Schulzuschlägen auf.

Quelle