16 April 2026, 16:20

Essen testet 2026 KI-gesteuertes Verkehrsmanagementsystem COMO an der Ruhrallee

Eine städtische Straße mit starkem Verkehr, einschließlich eines Lastwagens, eines Autos und eines SUV, gesäumt von Laternenmasten, Verkehrsampeln, Texttafeln, Bäumen und Gebäuden unter einem Himmel.

Essen testet 2026 KI-gesteuertes Verkehrsmanagementsystem COMO an der Ruhrallee

Essen testet 2026 neues digitales Verkehrsmanagementsystem namens COMO

Ab Januar 2026 erprobt Essen ein innovatives digitales Verkehrssteuerungssystem mit dem Namen COMO. Der Teststart ist für den 19. Januar an der Ruhrallee geplant und konzentriert sich auf eine adaptive Verkehrsregelung. Ziel der Verantwortlichen ist es, den Verkehrsfluss zu optimieren und durch moderne Technologie die Emissionen zu senken.

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Die Testphase läuft vom 19. Januar bis zum 28. Februar 2026 an der Kreuzung von Ruhrallee, Westfalenstraße und Wuppertaler Straße. Der ausgewählte Abschnitt in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH dient als Pilotstrecke für das System. Während dieser Zeit wird die COMO-Infrastruktur erstmals unter realen Bedingungen getestet.

Zu den Schlüsselelementen gehören intelligente Ampeln mit KI-gesteuerter Regelung sowie LED-Matrixanzeigen, die dynamische Verkehrsinformationen liefern. Umweltmesseinrichtungen erfassen zudem die Werte von Stickoxiden (NOₓ) und CO₂. Kamerasysteme überwachen den Verkehrsfluss, um die Leistung des Systems kontinuierlich zu verbessern.

Während der Testphase kann es zu kurzfristigen Beeinträchtigungen kommen, da Techniker die Software und Parameter anpassen. Nach Abschluss des Probebetriebs geht COMO am 1. März 2026 entlang der gesamten Ruhrallee in den Dauerbetrieb.

Die Erprobung soll zeigen, wie gut sich das System an Echtzeit-Verkehrsanforderungen anpasst. Bei Erfolg könnte COMO auf weitere Teile Essens ausgeweitet werden. Die gesammelten Daten sollen genutzt werden, um den Verkehrsfluss zu optimieren und die Luftverschmutzung in der Stadt zu verringern.

Quelle