Essen plant mehr Sonntagsöffnungen für lokale Feste im Jahr 2026
Der Essener Stadtrat steht kurz davor, verlängerte Öffnungszeiten für mehrere Sonntage im Jahr 2026 zu genehmigen. Der Vorschlag betrifft mehrere Stadtteile und Veranstaltungen und ermöglicht es Geschäften, während wichtiger lokaler Feste länger geöffnet zu bleiben. Die endgültige Entscheidung fällt in der Februarsitzung des Rates.
Die Empfehlungen basieren auf dem Ladenschlussgesetz NRW, das zuletzt 2018 aktualisiert wurde. Demnach dürfen einzelne Läden an bis zu acht Sonntagen pro Jahr öffnen, während die gesamte Stadt auf maximal 16 solche Tage begrenzt ist.
In der ersten Jahreshälfte 2026 sind verlängerte Öffnungszeiten für den 1. März vorgesehen – anlässlich des 3. Essener Wintertraums in der Innenstadt und des Hollandstoff- und Tuchmarkts in Werden. Am 1. April findet in Rüttenscheid die 6. Retro Classic statt, während Altenessen, Kettwig und Steele ebenfalls Sonderöffnungen für ihre jeweiligen Veranstaltungen erhalten.
Am 1. Mai gibt es verlängerte Öffnungszeiten für das 28. Essen Original in der Innenstadt, das 4. Kettwiger Weinfest und das 48. Steele Weinfest. Der 1. Juni bringt Öffnungen in Rüttenscheid für die 12. Rüttenscheider Kunstmeile und in Werden für das 2. Werden Swings. Am 1. Juli stehen das 27. Borbecker Weinfest und der 12. Borbecker Klassiktag in Borbeck auf dem Programm.
Die Termine wurden vom Ausschuss für Rechtsangelegenheiten, öffentliche Sicherheit und Ordnung vorgeschlagen. Bei einer Genehmigung würde damit die Tradition des Sonntagsverkaufs in Essen auch 2026 fortgeführt.
Die Entscheidung des Stadtrats wird bestätigen, an welchen Sonntagen die Geschäfte ihre Öffnungszeiten verlängern dürfen. Jede Veranstaltung ist mit lokalen Festen verknüpft, um Händlern durch höheren Kundenandrang zugutekommen. Der Plan hält sich dabei an die gesetzlichen Vorgaben für Sonntagsöffnungen.






