16 April 2026, 20:20

Ehemalige FUNKE-Druckerei in Essen wird zum lebendigen Wirtschaftszentrum umgestaltet

Ein altes Stadtbild mit verschiedenen architektonischen Gebäuden und Text unten.

Ehemalige FUNKE-Druckerei in Essen wird zum lebendigen Wirtschaftszentrum umgestaltet

Ein ehemaliges Druckereigelände in Essen wurde nach Jahren der Umgestaltung zu einem vielseitig nutzbaren Areal umfunktioniert. Das Gelände, das einst der FUNKE-Mediengruppe als Produktionsstätte diente, beherbergt heute Unternehmen aus den Bereichen Sport, Logistik und Lagerwirtschaft. Stadtvertreter betonen seine Bedeutung als Motor für lokales Wachstum und städtischen Wandel.

Die Greyfield Holding GmbH übernahm das 28.000 Quadratmeter große Areal im Jahr 2021. Statt die alten Bausubstanzen abzureißen, sanierte und erweiterte das Unternehmen die bestehenden Strukturen und gab dem Standort damit eine neue Bestimmung. Im Mittelpunkt der Umgestaltung stand die kreative Neunutzung der Flächen bei gleichzeitiger Bewahrung des industriellen Charakters.

In den modernisierten Hallen haben sich mittlerweile verschiedene Mieter angesiedelt: Ein Betreiber für Padel-Tennis nutzt rund 3.000 Quadratmeter, ein Anbieter für Self-Storage etwa 5.000 Quadratmeter. Zudem haben sich Logistikunternehmen eingemietet und belegen weitere Flächen des Komplexes.

Am 28. Januar 2026 besuchte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen das Gelände, um sich vor Ort ein Bild von den Veränderungen zu machen. Das Projekt gilt als vorbildliches Beispiel dafür, wie ehemalige Industrie- und Gewerbeimmobilien den städtischen Wandel vorantreiben können. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass die Revitalisierung nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch das umliegende Viertel beleben wird.

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Die ehemalige FUNKE-Druckerei steht heute als Modell für gelungene Nachnutzungskonzepte in Essen. Die Mischung aus Sport-, Lager- und Logistiknutzern zeigt, wie alte Industrieareale neues Leben erhalten können. Der Erfolg des Projekts könnte ähnliche Vorhaben in der gesamten Stadt anstoßen.

Quelle