Dormagens neuer Heimatpreis belohnt Projekte für mehr Zusammenhalt in der Stadt
Darius CasparDormagens neuer Heimatpreis belohnt Projekte für mehr Zusammenhalt in der Stadt
Dormagen startet jährlichen Heimatpreis für gemeinschaftsstiftende Projekte
Dormagen hat seinen jährlichen Heimatpreis ins Leben gerufen, um Initiativen zu würdigen, die den Zusammenhalt in der Stadt stärken. Der von der Stadtverwaltung organisierte Preis zelebriert Projekte, die die lokale Identität fördern und das kulturelle Erbe bewahren. Bürgerinnen, Bürger und Gruppen können sich noch bis zum 30. September bewerben – zu gewinnen gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro.
Ausgezeichnet werden Engagements, die in Dormagen und seinen 16 Stadtteilen das Zugehörigkeitsgefühl stärken. Bewerben können sich unter anderem Vorhaben, die die Geschichte der Stadt aufarbeiten, Denkmäler erhalten oder junge Menschen mit regionalen Bräuchen vertraut machen. Auch Sportinitiativen, die Anwohner mit der lokalen Kultur verbinden, kommen infrage.
Voraussetzung ist, dass die Projekte gemeinnützig und in Dormagen angesiedelt sind. Die Unterlagen können per E-Mail oder postalisch eingereicht werden; unterstützende Materialien wie Fotos oder Videos sind willkommen. Eine Jury aus kommunalen Vertretern und Bürgerinnen sowie Bürgern sichtet die Einsendungen und kürt die Gewinner.
Drei Hauptpreise werden vergeben: 2.500 Euro für den ersten Platz, 1.500 Euro für den zweiten und 1.000 Euro für den dritten. Zudem stiftet die evd Energieversorgung einen mit 800 Euro dotierten Sonderpreis für ein Projekt, das sich besonders für die Einbindung junger Menschen einsetzt. Die Mittel stellt das Land Nordrhein-Westfalen bereit, das für den diesjährigen Wettbewerb 5.000 Euro zur Verfügung gestellt hat.
Unter dem Motto "Was uns verbindet, stärken" prämiert der Heimatpreis bürgerschaftliches Engagement, das das Gemeinschaftsleben in Dormagen bereichert. Die ausgezeichneten Projekte erhalten nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Anerkennung für ihren Beitrag zur Bewahrung und Feier des lokalen Erbes.






