25 March 2026, 20:18

Bundesbank plant Abschaffung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen durch Fünf-Cent-Rundung

Alte deutsche 5-Kronen-Banknote mit einer daran liegenden Lineale.

Bundesbank plant Abschaffung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen durch Fünf-Cent-Rundung

Die deutsche Bundesbank schlägt vor, Bargeldzahlungen künftig auf volle fünf Cent zu runden. Mit der Maßnahme sollen die Kosten gesenkt werden, indem der Umlauf von Ein- und Zwei-Cent-Münzen reduziert wird. Noch immer werden in Deutschland fast die Hälfte aller Einkäufe im Laden bar bezahlt.

Laut dem neuen Plan würden kleine Beträge angepasst, um den Zahlungsverkehr zu vereinfachen. Ein Artikel für 2,02 Euro würde auf 2,00 Euro abgerundet, während ein Preis von 3,99 Euro auf 4,00 Euro aufgerundet würde. Entscheidend für die Rundung wäre, ob die letzte Ziffer ungerade oder gerade ist.

In Nordrhein-Westfalen bieten bereits einige Supermarktketten an, den Rechnungsbetrag auf volle zehn Cent aufzurunden – der Mehrbetrag kommt dann wohltätigen Zwecken zugute. Der Vorschlag der Bundesbank zielt jedoch darauf ab, Bargeldtransaktionen effizienter zu gestalten. Ein- und Zwei-Cent-Münzen blieben zwar im Umlauf, würden aber deutlich seltener genutzt.

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Andere EU-Länder haben ähnliche Systeme eingeführt, ohne Kleingeld vollständig abzuschaffen. Finnland, die Niederlande und Irland runden Bargeldzahlungen bereits auf volle fünf Cent. Der deutsche Plan folgt diesem Trend, enthält aber noch keine Details, inwiefern er sich von bestehenden Modellen unterscheiden wird.

Die Änderung würde die Produktions- und Transportkosten für Kleingeld verringern. Für Kundinnen und Kunden würden sich nur geringe Anpassungen beim Endbetrag ergeben, doch Bargeld bliebe eine gängige Zahlungsmethode. Wann die neue Regelung in Kraft treten könnte, steht laut Bundesbank noch nicht fest.

Quelle