Bochum setzt Zeichen: Frauen kämpfen um mehr politischen Einfluss in NRW
Darius CasparBochum setzt Zeichen: Frauen kämpfen um mehr politischen Einfluss in NRW
Große Veranstaltung zur Förderung der politischen Teilhabe von Frauen in Bochum
Am Dienstag, dem 4. November 2025, fand in Bochum eine bedeutende Veranstaltung statt, die sich für die politische Beteiligung von Frauen einsetzt. Die Initiative "Sei der Wandel: Frauen für Demokratie" veranstaltete ihre Abschlussveranstaltung im Deutschen Bergbau-Museum und zog rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung an.
Im Mittelpunkt stand die Stärkung der Repräsentation von Frauen in der Kommunalpolitik sowie die Verbesserung ihrer Sichtbarkeit in politischen Ämtern. Als Hauptrednerinnen traten Prof. Dr. Barbara Thiessen auf, die strukturelle Hindernisse thematisierte, und Mag. Maria Pernegger, die über die mediale Darstellung von Politikerinnen sprach.
Dr. David H. Gehne und Hanna Schömann, M.A., präsentierten aktuelle Zahlen zur Präsenz von Frauen in kommunalen Gremien. Andrea Blome moderierte anschließend zwei Podiumsdiskussionen, in denen die Zusammenhänge zwischen Demokratie und Gleichberechtigung erörtert wurden.
Drei Mitglieder der Lünener Initiative "Poli-Tisch" nahmen teil, um die gewonnenen Erkenntnisse für ihre lokale Arbeit zu nutzen. Das seit 2024 laufende Projekt ist eine Kooperation mit der EAF Berlin und fördert in ganz Nordrhein-Westfalen das politische Engagement von Frauen.
Die Ergebnisse der Veranstaltung sollen künftige Strategien der Lünener Delegation und anderer regionaler Gruppen prägen. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass die Diskussionen zu konkreten Schritten führen, um den politischen Einfluss von Frauen auf kommunaler Ebene zu stärken.






