Berlin feiert den Día de los Muertos mit buntem Festprogramm und Traditionen
Darius CasparBerlin feiert den Día de los Muertos mit buntem Festprogramm und Traditionen
Berlin bereitet sich auf eine bunte Festwoche zum Día de los Muertos vor
Die mexikanische Gemeinschaft in Berlin hat für Ende Oktober bis Anfang November eine Reihe von Veranstaltungen organisiert, um den traditionellen Tag der Toten zu feiern – ein Fest, das verstorbene Angehörige mit Farbe, Musik und Erinnerung ehrt.
Die Feierlichkeiten beginnen am 30. Oktober am Holzmarkt, wo bis zum 5. November ein siebentägiges Festival stattfindet. Besucher können sich auf Live-Auftritte, kulinarische Stände und thematische Dekorationen freuen. Am 4. November wird dort zudem das Cumbia Fest veranstaltet – ein tanzfreudiges Event im Rahmen der Feiern.
Vom 1. bis 5. November lädt das Humboldt Forum zur eigenen Fiesta de Día de Muertos ein. Das Programm umfasst Workshops, Erzählrunden und Präsentationen traditioneller mexikanischer Handwerkskunst. Parallel zeigt ein Pop-up-Museum, kuratiert von Bianca Monroy, am 3. und 4. November einen Altar sowie aufwendig gestaltete Totenköpfe.
In Mexiko ist der Día de los Muertos für seine lebensfrohe Atmosphäre bekannt: Familien kommen zusammen, um der Verstorbenen zu gedenken, bauen oft prächtige Altäre und teilen Mahlzeiten. Berlins Veranstaltungen sollen diesen Geist in die vielfältigen Gemeinschaften der Stadt tragen.
Die Feiern 2023 verbinden Musik, Kunst und kulturelle Darbietungen an verschiedenen Orten. Während das Holzmarkt-Festival eine ganze Woche lang dauert, bietet das Humboldt Forum ein besonderes Programm – zwei unterschiedliche Möglichkeiten, die Tradition zu erleben. Beide Events unterstreichen den wachsenden Einfluss der mexikanischen Kultur in Berlin.






