Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit neuem Aktionsplan und erweitertem Beirat
Darius CasparBergisch Gladbach stärkt Inklusion mit neuem Aktionsplan und erweitertem Beirat
Bergisch Gladbach hat seinen Aktionsplan für Inklusion überarbeitet und legt nun einen stärkeren Fokus auf Barrierefreiheit und Teilhabe. Der Stadtrat erweiterte zudem den Inklusionsbeirat, erhöhte die Anzahl der Sitze und nahm erstmals Vertreter:innen mit Lernbehinderungen auf. Die Verantwortlichen bezeichneten die Änderungen als Schritt hin zu einer breiteren Repräsentation in der lokalen Entscheidungsfindung.
Der überarbeitete Aktionsplan für Inklusion wurde in der jüngsten Sitzung des Stadtrats beschlossen. Vor der endgültigen Verabschiedung geht das Dokument an den Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) und anschließend in den vollen Rat. Der aktualisierte Plan setzt auf verständlichere, leichter zugängliche Sprache, um Informationen für alle besser verständlich zu machen.
Der Inklusionsbeirat selbst wuchs von neun auf dreizehn Mitglieder. Diese Erweiterung folgt auf eine Überprüfung im Jahr 2023, die den Beirat zuvor auf neun Sitze reduziert hatte. Erstmals sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen in der Gruppe vertreten.
Während der Sitzung wählte der Rat einstimmig Katharina Kaul zur neuen Vorsitzenden. Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, wird die Gruppe gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsitzenden Uta Vossebrecker leiten. Vossebrecker, die von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule kommt, soll Kaul in ihrer Rolle unterstützen.
Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement aller Beteiligten und betonte ihren Einsatz für mehr Inklusion in der Stadt. Der Beirat entsandte zudem Vertreter:innen in wichtige städtische Ausschüsse, um sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in künftigen Entscheidungen berücksichtigt werden.
Der erweiterte Inklusionsbeirat wird nun mit dem aktualisierten Aktionsplan die Barrierefreiheit in Bergisch Gladbach vorantreiben. Die neuen Mitglieder – darunter auch Menschen mit Lernbehinderungen – werden bei der Gestaltung von Richtlinien in städtischen Gremien mitwirken. Die endgültige Verabschiedung des Plans wird diese Änderungen in den kommenden Wochen besiegeln.






