Marl gedenkt am Volkstrauertag mit bewegenden Feiern und Jugendprojekten
Ortrun SteinbergMarl gedenkt am Volkstrauertag mit bewegenden Feiern und Jugendprojekten
Marl gedenkt am Wochenende mit Volkstrauertags-Veranstaltungen
In Marl finden an diesem Wochenende die jährlichen Gedenkfeiern zum Volkstrauertag statt. Die Veranstaltungen beginnen am Samstagabend und ziehen sich bis Sonntag – unter dem Motto "Erinnern heißt Verantwortung übernehmen". Mit Kranzniederlegungen wird an verschiedenen Mahnmalen der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht.
Den Auftakt bildet am Samstag um 19 Uhr eine Feierstunde am Kriegsdenkmal nahe der Ernst-Immel-Realschule in Hüls. Dort halten Bürgermeister Thomas Terhorst und Benedikt Stelthove Reden, bevor ein Kranz niedergelegt wird.
Der zentrale Gedenkakt findet am Sonntag um 14 Uhr auf dem Creiler Platz statt, wo ein Kranz an der Büste von Dietrich Bonhoeffer niedergelegt wird. Bereits am Vormittag beginnt das Programm: Um 10:15 Uhr erfolgt eine Kranzniederlegung am Kriegsdenkmal der St.-Georg-Kirche in Alt-Marl, gefolgt von einer weiteren Feier um 11:30 Uhr auf dem Hauptfriedhof an der Sickingmühler Straße. Den Abschluss der Gedenkveranstaltungen bildet um 12 Uhr eine Kranzniederlegung auf Hof Wessing in Brassert.
Ein besonderer Programmpunkt ist der Erfahrungsbericht der Jugendfeuerwehr Marl-Lenkerbeck, die von ihrem Besuch im Außenlager Hersbruck des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg berichtet. Die Jugendlichen zeigen damit, wie junge Generationen sich mit historischer Erinnerung auseinandersetzen.
Der diesjährige Volkstrauertag in Marl verbindet Tradition mit zeitgemäßer Reflexion: Lokale Verantwortungsträger, Jugendgruppen und Bürgerinnen und Bürger kommen zusammen, um der Vergangenheit zu gedenken. Das Motto betont, wie wichtig Erinnerung für ein verantwortungsbewusstes Handeln in der Gegenwart ist.






