02 April 2026, 12:23

Aprilscherze im Rheinland: Von Feuerwehrpferden bis zu Rotwein-Wirbelpools

Eine historische Illustration eines prächtigen, spaßigen Gebäudes mit Text, das die Nachtansicht von royalen Feuerwerken im St. James's Green Park zeigt, wobei der rechte Flügel in Flammen steht.

Aprilscherze im Rheinland: Von Feuerwehrpferden bis zu Rotwein-Wirbelpools

Aprilscherze brachten diesmal im gesamten Rheinland humorvolle Überraschungen

Dieses Jahr sorgte der 1. April im Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus für scherzhafte Ankündigungen. Kommunalpolitiker, Unternehmen und Rettungskräfte überboten sich mit humorvollen Streichen – von plötzlichen Baustopps bis zu ungewöhnlichen Neuzugängen. Die Scherze reichten von politischen Seitenhieben bis zu kuriosen Wellness-Ideen, stets mit einem Augenzwinkern präsentiert.

In Mainz eröffnete der neue Baudezernent Ludwig Holle (CDU) die Scherzoffensive mit einem Video, in dem er alle Baustellen der Stadt kurzerhand zu denkmalgeschützten Kulturgütern erklärte. Mit scheinbar ernster Miene verkündete er einen sofortigen Stopp aller Bauarbeiten – angeblich, um Mainz' legendär langwierige Projekte für die Nachwelt zu erhalten. Der FDP-Politiker Thomas A. Klann steuerte seinen Teil bei, indem er seinen fiktiven Parteiaustritt und Übertritt zur CDU bekanntgab.

Im Kreis Ahrweiler präsentierte die Freiwillige Feuerwehr derweil ein ungewöhnliches neues Teammitglied: ein Feuerwehrpferd. Das Tier solle, so der Scherz, in unwegsamem Gelände schneller vorankommen als herkömmliche Einsatzfahrzeuge. Zurück in Mainz spielte auch ein ortsansässiger Metzger namens Peter mit – er ernannte sich selbst zum neuen Küchenchef des Fußball-Bundesligisten Mainz 05.

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Sogar die Weinregion machte mit. Ein Winzer im Ahrtal köderte mit der Idee eines Rotwein-Wirbelpools, während Schloss Vollrads im Rheingau Pläne für eine Thermalquelle mit mineralstoffreichem Wasser vorstellte. Das Weingut spielte sogar mit dem Gedanken, sich in Bad Schloss Vollrads umzubenennen und Oestrich-Winkel als Wellness-Destination zu vermarkten. Zwar bleibt es bei der Fiktion – doch immerhin erwähnte das Gut, sich von Riesling-Lagerkellern inspirierte Vinotherapie-Angebote auszuprobieren.

Die Aprilscherze, so kurzlebig sie auch waren, brachten die Region zum Lachen. Keine der angekündigten Maßnahmen, Einstellungen oder Bauveränderungen wurde tatsächlich umgesetzt. Bis zum 2. April waren alle Streiche aufgelöst – zurück blieb die Erinnerung an einen Tag voller kreativen Humors.

Quelle