01 May 2026, 04:21

4,1 Prozent mehr Lohn für Metall- und Schlosserhandwerker in NRW bis 2027

Schwarz-weiß-Zeichnung von zwei Personen, eine hält eine Tasche, mit Text "Zwei eines Handwerks Feldom einigen sich"

Lohnabschluss im westfälischen Schlossereihandwerk - 4,1 Prozent mehr - 4,1 Prozent mehr Lohn für Metall- und Schlosserhandwerker in NRW bis 2027

Rund 58.000 Beschäftigte im Schlosser- und Metallhandwerk in Nordrhein-Westfalen (NRW) erhalten in den kommenden zwei Jahren eine Lohnerhöhung von insgesamt 4,1 Prozent. Die Einigung folgt auf wochenlange Tarifverhandlungen und Warnstreiks, an denen über 2.000 Mitarbeiter aus fast 30 Unternehmen teilgenommen hatten. Beide Seiten haben sich nun auf einen neuen Tarifvertrag bis März 2027 verständigt.

Die Lohnerhöhungen erfolgen in zwei Stufen: Ab Januar 2026 steigen die Gehälter um 2,85 Prozent, gefolgt von einer weiteren Erhöhung um 1,25 Prozent zum 1. Dezember 2026. Zudem sieht die Vereinbarung höhere Ausbildungsvergütungen für Azubis vor.

Im Verlauf der zähen Verhandlungen hatte es in ganz NRW Warnstreiks gegeben. Patrick Loos, der Hauptverhandler der IG Metall für die Region, bezeichnete den Abschluss als einen "fairen Kompromiss". Die Lohnerhöhungen würden dazu beitragen, die Kaufkraft der Beschäftigten zu stabilisieren, ohne die Unternehmen übermäßig zu belasten, betonte er.

Die neuen Regelungen gelten bis Ende März 2027 und bieten sowohl Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern langfristige Planungssicherheit. Insgesamt führt die Vereinbarung bis Ende 2026 zu einer Lohnsteigerung von 4,1 Prozent. Auch die Ausbildungsvergütungen werden angehoben, was den Nachwuchs im Handwerk entlastet. Mit dem abgeschlossenen Tarifvertrag ist nun ein Ende der Streiks zu erwarten, und die neuen Sätze gelten bis Anfang 2027.

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