1. FC Köln steckt nach Gladbach-Remis in der tiefsten Krise seit Jahren
Darius Caspar1. FC Köln steckt nach Gladbach-Remis in der tiefsten Krise seit Jahren
1. FC Köln rutscht nach 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach tiefer in die Krise
Die sportliche Misere des 1. FC Köln hat sich nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach weiter verschärft: Die Mannschaft bleibt damit seit sieben Spielen ohne Sieg. Mit dem Remis rutschte der Verein auf Platz 15 der Bundesliga ab und befindet sich nur knapp über dem Relegationsplatz. Sportdirektor Thomas Kessler verweigerte Trainer Lukas Kwasniok nach dem verpassten Derby-Sieg eine klare Rückendeckung.
Kwasnioks Team bleibt seit sieben Partien sieglos – in den letzten fünf Spielen gab es vier Niederlagen und nur ein Unentschieden. Lediglich die bessere Tordifferenz nach dem 1:1 bei den Hamburgern hält die Kölner noch knapp aus der Abstiegszone. Der aktuelle Formtief steht im krassen Gegensatz zu den früheren Erfolgen des Trainers: Bei SSV Paderborn führte er die Mannschaft in der Saison 2024/25 zum Meistertitel der 2. Bundesliga und zum Aufstieg.
Trotz des Drucks beteuerte Kwasniok, sich "zu hundert Prozent" vom Verein unterstützt zu fühlen. Er kündigte an, "wie verrückt" um seinen Job zu kämpfen. Kessler hingegen zeigte sich zurückhaltender und erklärte, er werde "eine Nacht darüber schlafen" und die Situation am Wochenende neu bewerten.
Sollte der FC St. Pauli am kommenden Spieltag zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnen, könnte Köln sogar auf den Relegationsplatz abrutschen. Angesichts der anhaltenden Schwächephase stellen sich Fans und Verantwortliche zunehmend die Frage, ob ein Trainerwechsel notwendig ist.
Das Remis gegen Mönchengladbach verlängerte die sieglose Serie der Kölner und macht sie anfällig für einen weiteren Abstieg in der Tabelle. Kesslers Zögern bei der Zukunftsfrage Kwasnioks deutet auf Unsicherheit im Verein hin. Die nächsten Tage werden zeigen, ob der Trainer im Amt bleibt – oder vor die Tür gesetzt wird.






