Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach wird zum modernen Stadtviertel umgestaltet
Ortrun SteinbergZanders-Gelände in Bergisch Gladbach wird zum modernen Stadtviertel umgestaltet
Der Beirat für die Entwicklung des Zanders-Geländes trat am 17. und 18. November zu seiner ersten Sitzung zusammen. Im Mittelpunkt standen der aktuelle Stand des Projekts, die strategischen Ziele sowie die nächsten Schritte für die Umwandlung des ehemaligen Industrieareals in Bergisch Gladbach. Fachleute aus Stadtplanung, Architektur und Wirtschaft kamen zusammen, um die Zukunft des Geländes in den kommenden drei Jahren zu gestalten.
Der unter der Leitung der Architektin und Stadtplanerin Barbara Brakenhoff stehende Beirat setzt sich aus Expertinnen und Experten für Stadtentwicklung, Freiraumplanung und Verwaltung zusammen. Brakenhoff, die auch dem Fachbeirat der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand angehört, moderierte die Diskussionen zu zentralen Themen wie Denkmalschutz, Bürgerbeteiligung und Marketingstrategien.
Oliver Brügge, Geschäftsführer der ZEG, stellte die Ausgangsbedingungen und Entwicklungsziele für den Zeitraum 2026 bis 2029 vor. Der Plan sieht vor, die Abrissarbeiten bis Mitte 2026 abzuschließen, bevor 2027 mit dem Bau von Wohn- und Gewerbeimmobilien begonnen wird. Rund 500 Wohneinheiten sollen entstehen und so dem lokalen Wohnraummangel entgegenwirken. Bis 2029 sind die Eröffnung eines öffentlichen Parks sowie eines Innovationsquartiers geplant – in Einklang mit dem Stadtentwicklungskonzept 2030 der Stadt, das die Belebung des Übergangsraums Rheinisch-Bergischer Kreis vorsieht.
Sowohl Brakenhoff als auch Brügge bewerteten die Sitzung als produktiv. Der Beirat wird sich ab 2026 zweimal jährlich treffen, um Herausforderungen und Chancen bei der Schaffung eines neuen Stadtteils zu behandeln. Nachhaltige und wirkungsvolle Entwicklung bleibt dabei zentral für die Ausrichtung des Projekts.
Die erste Sitzung des Beirats skizzierte einen klaren Zeitplan für das Zanders-Gelände: Abrissarbeiten, Wohnungsbau und neue öffentliche Räume sollen in den nächsten drei Jahren schrittweise umgesetzt werden. Ziel des Projekts ist es, das Areal in ein modernes, funktionales Viertel zu verwandeln und gleichzeitig Wohnraumbedarf sowie wirtschaftliches Wachstum zu fördern.






