20 April 2026, 02:17

Wirtschaft im Bergischen Land: Warum Unternehmen um ihre Zukunft bangen

Schwarzes und weißes Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland."

Wirtschaft im Bergischen Land: Warum Unternehmen um ihre Zukunft bangen

Unternehmen im Bergischen Land kämpfen mit wachsenden Herausforderungen

Im Bergischen Land verschärft sich die wirtschaftliche Lage für viele Betriebe. Eine aktuelle Umfrage offenbart weitverbreitete Sorgen über sinkende Umsätze, schwache Nachfrage und steigende Kosten. Zahlreiche Unternehmen befürchten, dass sich ihre Situation in den kommenden Monaten weiter verschlechtern könnte.

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Fast die Hälfte aller Firmen in der Region verzeichnet in diesem Jahr rückläufige Erträge. Ein Drittel bewertet die aktuelle Geschäftslage als schlecht, während nur noch 19 Prozent ihre wirtschaftliche Situation als gut einstufen. Besonders hart trifft es die Industrie und den Großhandel, wo die Auftragsbücher dünn bleiben.

Sechzig Prozent der Industriebetriebe geben zu, ihre Produktionskapazitäten nicht auszulasten. Hohe Energie- und Arbeitskosten untergraben weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit, verschärft durch hohe Steuern und Sozialabgaben. Viele Unternehmen klagen zudem über übermäßige Bürokratie, die das Wirtschaften in Deutschland erschwere.

Die Auswirkungen der US-Protektionismuszölle belasten die exportorientierten Hersteller der Region zusätzlich. Da mehr als die Hälfte der Industriebetriebe plant, Investitionen zu kürzen, wirkt die Zukunftsperspektive düster. Ein Viertel aller befragten Unternehmen rechnet damit, dass sich ihre Lage weiter verschlechtern wird.

Das Bergische Land ringt mit einem deutlichen Rückgang der Geschäftszuversicht. Sinkende Umsätze, ungenutzte Produktionskapazitäten und zurückhaltende Investitionspläne deuten auf anhaltende wirtschaftliche Schwierigkeiten hin. Die Unternehmen stellen sich auf weitere Belastungen ein, während externe und interne Druckfaktoren bestehen bleiben.

Quelle