Wie "Siebzehn Augenblicke des Frühlings" die Sowjetunion lahmlegte
Eleonora JunitzWie "Siebzehn Augenblicke des Frühlings" die Sowjetunion lahmlegte
„Siebzehn Augenblicke des Frühlings“ wurde nach seiner Premiere 1973 zu einem kulturellen Phänomen. Die sowjetische Spionageserie fesselte mit ihrer packenden Handlung rund 70 Millionen Zuschauer. Ihr Einfluss reichte weit über die Bildschirme im ganzen Land hinaus.
Die Geschichte begleitet einen sowjetischen Geheimdienstoffizier, der unter falscher Identität im nationalsozialistischen Deutschland operiert. Unter dem Decknamen Max Otto von Stierlitz bewegt er sich in den gefährlichen Gefilden der Spionage während der letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs. Die Handlung erstreckt sich vom 12. Februar bis zum 24. März 1945 – kurz vor der Kapitulation Deutschlands.
Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Julian Semjonow. Ihre Figuren, allen voran Stierlitz und der SS-Gruppenführer Heinrich Müller, wurden zu Ikonen. Sie prägten unzählige Witze und Zitate, die in den allgemeinen Sprachgebrauch eingingen.
Während der Ausstrahlung veränderte sich das Leben in den Städten spürbar: Die Straßenkriminalität ging fast auf null zurück, der Stromverbrauch stieg sprunghaft an, während der Wasserverbrauch sank. Der Einfluss der Serie war unübersehbar.
Jahrzehnte später ist die Serie ein geliebter Teil der Kulturgeschichte geblieben. Sachapress hat nun ein Quiz mit neun Fragen erstellt, um das Wissen der Fans auf die Probe zu stellen. Es fordert die Zuschauer heraus, zu beweisen, ob sie wahre Kenner sind – oder die Serie noch einmal schauen sollten.
