15 May 2026, 08:22

Wie gelingt Versöhnung nach Kriegen? Diskussion in Münster mit internationalen Experten

Ein Blatt mit einer Zeichnung von sitzenden und stehenden Menschen, beschriftet mit "Der Friedenskontrakt für alle Parteien", was eine Diskussion über den Vertrag nahelegt.

Wie gelingt Versöhnung nach Kriegen? Diskussion in Münster mit internationalen Experten

Öffentliche Diskussion über Versöhnung nach Kriegen am 23. Oktober in Münster

Am 23. Oktober findet in Münster eine öffentliche Diskussion zum Thema Versöhnung nach Kriegen statt. Die Veranstaltung unter dem Titel „Voraussetzungen und Grenzen von Versöhnungsprozessen nach Kriegen“ ist Teil des jährlichen Ökumenischen Friedensdialogs zwischen Münster und Osnabrück. Der Eintritt ist frei, der Vortrag wird im Erbdrostenhof stattfinden.

An der Diskussion beteiligen sich zwei renommierte Referenten: Dr. Irina Scherbakowa, Mitgründerin der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial, sowie Myroslav Marynovych, Präsident des Instituts für Religion und Gesellschaft an der Ukrainischen Katholischen Universität in Lwiw. Die Moderation übernimmt Dr. Jörg Luer.

Schirmherr der Veranstaltung ist Oberbürgermeister Markus Lewe. Die Dialogreihe wird im Rahmen der Münsterschen „Dialoge für den Frieden“ organisiert. An der Gesprächsrunde werden zudem Bischof Friedrich Kramer und Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz teilnehmen. Der jährliche Ökumenische Friedensdialog bringt seit Langem Expertinnen und Experten zusammen, um Wege der Heilung nach Konflikten zu erkunden.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Gesellschaften nach einem Krieg vorankommen können. Mit Referierenden aus den Bereichen Menschenrechte und Religion zielt die Diskussion darauf ab, sowohl Herausforderungen als auch Möglichkeiten zu beleuchten. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, kostenfrei teilzunehmen.

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