Vier NRW-Dörfer gewinnen Landeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft 2025
Darius CasparVier NRW-Dörfer gewinnen Landeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft 2025
Vier Dörfer in Nordrhein-Westfalen sind als Sieger des Landeswettbewerbs Unser Dorf hat Zukunft ausgezeichnet worden. Die prämierten Gemeinden – Viersen-Boisheim, Nottuln-Darup, Schmallenberg-Lenne und Hilchenbach-Helberhausen – überzeugten mit ihren zukunftsweisenden Entwicklungsprojekten und einem besonders ausgeprägten Gemeinschaftsgeist. Die offizielle Preisverleihung findet am 8. November 2025 in Bad Sassendorf statt und wird von Agrarministerin Silke Gorißen geleitet.
Eine Fachjury hatte im vergangenen Sommer 33 Dörfer bewertet, wobei vier zentrale Kriterien im Mittelpunkt standen: klare Zielsetzung, wirtschaftliche Initiativen, soziales und kulturelles Engagement sowie der Umgang mit Architektur, Natur und Umwelt. Zudem floss ein, wie gut es den Orten gelingt, neue Bewohner willkommen zu heißen und in die Dorfgemeinschaft zu integrieren.
Die vier Siegerdörfer erhalten jeweils eine Gedenktafel, eine Urkunde sowie ein Preisgeld in Höhe von 3.500 Euro. Achtzehn weitere Gemeinden wurden mit Silber (je 2.500 Euro) ausgezeichnet, elf erhielten Bronze (je 1.000 Euro).
Als Landessieger vertreten die vier Dörfer Nordrhein-Westfalen nun beim Bundeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft 2026. Bisher hat sich jedoch noch kein Ort aus der Region für die nächste Bundesrunde qualifiziert. Bewerbungsschluss für den nationalen Wettbewerb ist der 28. April 2026; die Entscheidung auf Bundesebene wird im Laufe desselben Jahres erwartet. Voraussetzung für die Teilnahme ist der Nachweis innovativer Dorfentwicklungsprojekte, die eng mit der Gemeinschaft und der Region verknüpft sind. Zudem dürfen die Orte nicht mehr als 3.000 Einwohner zählen.
Die Preisverleihung am 8. November wird im Rahmen der Nachrichten Aktuell um 12:45 Uhr auf Unser Nachrichtenfernsehen übertragen.
Der Erfolg der Siegerdörfer spiegelt ihre starken Gemeinschaftsstrukturen und durchdachten Projekte wider. Nun bereiten sie sich auf den Bundeswettbewerb vor, bei dem sie weitere Entwicklungen und Innovationen präsentieren müssen. Die landesweite Anerkennung unterstreicht zugleich, wie entscheidend bürgerschaftliches Engagement für die ländliche Entwicklung ist.






