US-Reisender mit scharfer Munition am Flughafen Köln/Bonn gestoppt
Eleonora JunitzUS-Reisender mit scharfer Munition am Flughafen Köln/Bonn gestoppt
65-jähriger US-Reisender am Flughafen Köln/Bonn mit scharfer Munition gestoppt
Am Flughafen Köln/Bonn wurde ein 65-jähriger US-Amerikaner kontrolliert, nachdem Sicherheitskräfte in seinem Handgepäck eine scharfe 9-Millimeter-Patrone entdeckt hatten. Der Vorfall ereignete sich am 24. September 2025, als der Mann versuchte, in den Sicherheitsbereich des Abflugterminals zu gelangen. Die Behörden haben inzwischen ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die Flughafen-Sicherheitskräfte fanden die Munition bei einer routinemäßigen Kontrolle des Handgepäcks. Die Bundespolizei bestätigte später, dass es sich um eine funktionsfähige Patrone handelte. Bei der Befragung gab der Passagier an, Hobby-Schütze zu sein, konnte jedoch nicht erklären, wie die Kugel in sein Gepäck gelangt war.
Die Patrone wurde sofort beschlagnahmt. Dem Mann drohen nun Anklagen nach dem Waffengesetz und dem Luftsicherheitsgesetz. Nach Hinterlegung einer Kaution in Höhe von 500 Euro durfte er seinen Flug nach Palma de Mallorca antreten.
Der Fall unterstreicht die strengen Vorschriften für das Mitführen verbotener Gegenstände in Sicherheitsbereichen von Flughäfen. Selbst unbeabsichtigte Verstöße können strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Ein Gericht wird über mögliche weitere Sanktionen entscheiden.






