07 May 2026, 20:21

Streit um Radwege und Personalmangel: Kölner Verkehrsausschuss trifft brisante Entscheidungen

Gebäude mit wenigen Menschen, die Fahrräder auf der Straße fahren.

Streit um Radwege und Personalmangel: Kölner Verkehrsausschuss trifft brisante Entscheidungen

Der Ausschuss für Mobilität und Verkehr hat seine jüngste Sitzung abgehalten, um wichtige Straßenbauprojekte in der Stadt zu prüfen. Zu den Beschlüssen gehörte die Blockade einer geplanten Fahrradspur auf dem Hasenweg in Refrath nach einem Gerichtsurteil, während Personalmangel in der Verkehrsabteilung für Besorgnis sorgte.

Das Kölner Verwaltungsgericht entschied gegen das Fahrradspur-Projekt am Hasenweg, da die Verkehrsuntersuchungen als unzureichend bewertet wurden. Bürgermeisterstellvertreter Ragnar Migenda räumte die Niederlage ein und kündigte eine Prüfung des Urteils an.

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Der Ausschuss stimmte zudem über die Buchholzstraße ab und beschloss Variante 1, die die bestehende Verkehrsführung weitgehend beibehält. Gleichzeitig wurden die Sanierungsarbeiten an der Leverkuser Straße für die zweite Jahreshälfte 2027 angesetzt.

Ein dringendes Personalproblem wurde deutlich: In der statischen Verkehrslenkung ist nur noch eine Mitarbeiterin tätig – diese befindet sich derzeit im Urlaub. Trotz dieser Engpässe billigte der Ausschuss das Maßnahmenprogramm 2026–2028, das zunächst 34 Projekte für das Jahr 2026 vorsieht. Dazu zählen Arbeiten an der Altenberger-Dom-Straße und am Wickenpädchen.

Zusätzlich schlugen SPD und Grüne Änderungen am Entwurf der Verwaltung für den Lerbacher Weg vor, mit besonderem Fokus auf die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur.

In der Sitzung wurden wegweisende Entscheidungen zu Straßenbauvorhaben, Radverkehrsanlagen und Personalherausforderungen getroffen. Mit der Verabschiedung des 2026er-Programms rückt nun die Umsetzung der 34 geplanten Projekte in den Vordergrund – parallel zur Bewältigung der personellen Unterbesetzung in der Behörde.

Quelle