30 June 2026, 10:15

"Söhne ohne Väter": Troisdorfer Premiere beleuchtet vergessene Schicksale nach dem Krieg

"Ohne Väter aufgewachsen" - Filmvorführung mit dem Regisseur Andreas Fischer

"Söhne ohne Väter": Troisdorfer Premiere beleuchtet vergessene Schicksale nach dem Krieg

Neuer Dokumentarfilm „Söhne ohne Väter“ feiert im Mai in Troisdorf Premiere

Nächsten Monat wird in Troisdorf der neue Dokumentarfilm „Söhne ohne Väter“ uraufgeführt. Der Film beleuchtet das Leben von Männern, die ohne Väter aufwuchsen, und gibt ihren persönlichen Geschichten und Kämpfen eine Stimme. Unter der Regie des lokalen Filmemachers Andreas Fischer wirft er ein Licht auf ein selten thematisiertes historisches und gesellschaftliches Phänomen.

Die Dokumentation taucht tief in die Erlebnisse von Männern ein, die in vaterlosen Haushalten groß wurden. Viele beschreiben eine enge, wenn auch mitunter schwierige Bindung zu ihren Müttern. In einigen Fällen übernahmen Stiefväter die Rolle der abwesenden leiblichen Väter – mit komplexen emotionalen Dynamiken als Folge.

Der historische Kontext spielt im Film eine zentrale Rolle. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs fast ein Drittel der Kinder in Deutschland ohne Vater auf. Regisseur Andreas Fischer, der selbst in Troisdorf aufgewachsen ist, untersucht, wie diese Abwesenheit das Leben dieser Männer geprägt hat.

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Die Vorführung findet am Sonntag, 11. Mai 2025, um 17:00 Uhr in der Evangelischen St.-Johannes-Kirche, Viktoriastraße 1, 53840 Troisdorf, statt. Der Eintritt ist frei, im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zu einer Diskussion mit Andreas Fischer.

Der Dokumentarfilm bietet einen seltenen Einblick in die langfristigen Folgen von Vaterlosigkeit für Einzelne und Familien. Die Besucherinnen und Besucher können sich mit dem Regisseur austauschen und über die Themen des Films reflektieren. Die Veranstaltung soll eine gesellschaftliche Debatte über ein Thema anregen, das Generationen geprägt hat.

Quelle