04 April 2026, 14:21

Polizei warnt: Zwei Frauen verlieren Zehntausende an gefälschte Krypto-Investments

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien in Höhe von mehreren Hundert Dollar monatlich anführt.

Polizei warnt: Zwei Frauen verlieren Zehntausende an gefälschte Krypto-Investments

Polizei im Kreis Paderborn warnt vor Online-Investitionsbetrug nach Verlusten zweier Frauen

Die Polizei im Kreis Paderborn hat nach zwei Betrugsfällen mit gefälschten Investmentplattformen eine Warnung vor Online-Anlagebetrug herausgegeben. Zwei Frauen aus der Region verloren Geld an betrügerische Schemen, die mit ungewöhnlich hohen Renditen bei Kryptowährungen lockten – am Ende konnten die Opfer ihre Gelder jedoch nicht abheben.

Eine 38-jährige Frau überwies einen fünfstelligen Betrag, nachdem sie glaubte, professionelle Anlageberatung erhalten zu haben. Später meldete sich ein Mann, der sich als Leiter der Gewinnabteilung ausgab, und überredete sie, einen weiteren mittleren vierstelligen Betrag einzuzahlen – angeblich für noch höhere Auszahlungen. Die Betrüger lenkten sie auf eine scheinbar seriöse Website, auf der ihre vermeintlichen Gewinne angezeigt wurden. Doch weder die Erträge noch das ursprüngliche Kapital ließen sich abrufen.

Auch eine 62-Jährige wurde Opfer, nachdem sie einen niedrigen dreistelligen Mindestbetrag für eine angebliche Altersvorsorge-Investition überwiesen hatte. Beide Fälle folgten einem ähnlichen Muster: Den Geschädigten wurde ein scheinbar vertrauenswürdiger Berater zugewiesen, der Misstrauen so lange hinauszögerte, bis das Geld verschwunden war.

Laut Polizei beginnen solche Betrugsmaschen oft mit auffälligen Werbeanzeigen in sozialen Medien, die unrealistisch hohe Renditen bei Aktien oder Kryptowährungen versprechen. Sobald Opfer Kontakt aufnehmen, nutzen die Täter gefälschte Plattformen und falsche Versprechungen, um Geld abzugreifen – bevor sie den Kontakt abbrechen.

Die Behörden raten der Bevölkerung, Online-Investitionswerbung kritisch zu prüfen, keine sensiblen Daten preiszugeben und niemals Geld auf unbekannte Konten zu überweisen. Die beiden Frauen aus dem Kreis Paderborn zählen zu den jüngsten Opfern dieser zunehmenden Betrugsmethode. Die Ermittlungen laufen, doch die Polizei betont: Vorbeugung ist entscheidend. Wer auf verdächtige Anlageangebote anspricht, sollte den Vorfall umgehend melden.

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