Polizei stoppt Raser vor Schulen: 300 Verstöße in Recklinghausen
Die Polizei in Recklinghausen hat am Dienstag umfangreiche Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen und Kindertageseinrichtungen durchgeführt. Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle mit Kindern zu verhindern. Die Maßnahme war Teil der seit 2018 laufenden Kampagne „Sicher.Mobil.Leben“.
Beamte überprüften die Geschwindigkeiten und dokumentierten dabei über 300 Verstöße in der Nähe von Bildungseinrichtungen. Ein Autofahrer wurde mit 68 km/h in einer 30er-Zone erwischt. Auch ein Schulbus mit Kindern an Bord wurde kontrolliert, nachdem er in derselben Zone mit 48 km/h zu schnell unterwegs war.
Neben den Kontrollen klärten die Beamten Verkehrsteilnehmer über sicheres Verhalten auf. Sie sprachen mit Autofahrern, Kindern und Jugendlichen und berieten sie. Besonders mit Viertklässlern übten sie das sichere Überqueren von Straßen und das Verhalten in gefährlichen Verkehrsbereichen. Zudem wurden Kinderfahrräder auf wichtige Sicherheitsmerkmale überprüft.
Bei den Kontrollen zeigten sich immer wieder Mängel bei der Kindersicherung in Autos. In vielen Fahrzeugen fehlten Rückhaltesysteme für Kinder oder waren falsch montiert.
Die Kampagne setzt jährlich unterschiedliche Schwerpunkte, um die Risiken für Kinder auf dem Schulweg zu verringern. In diesem Jahr lagen die Hauptprobleme bei überhöhter Geschwindigkeit und mangelhafter Kindersicherung. Die Behörden werden auch weiterhin durch Aufklärung und Kontrollen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.
