Polizei Dortmund kontrolliert E-Scooter-Nutzung vor Schulen – Eltern und Kinder müssen mit Strafen rechnen
Ortrun SteinbergPolizei Dortmund kontrolliert E-Scooter-Nutzung vor Schulen – Eltern und Kinder müssen mit Strafen rechnen
Die Dortmunder Polizei hat in dieser Woche frühmorgendliche Kontrollen an fünf weiterführenden Schulen durchgeführt. Im Fokus standen unsichere Nutzung von E-Scootern sowie andere Verkehrsverstöße in der Nähe der Schulgelände. Mehrere Schülerinnen, Schüler und Erziehungsberechtigte müssen nun mit Strafen rechnen, da sie gegen die Regeln verstoßen haben.
Die Aktion fand zwischen 7 und 9 Uhr am Immanuel-Kant-Gymnasium, der Max-Born-Realschule und drei weiteren Schulen statt. Die Beamten beschlagnahmten fünf E-Scooter, die von Kindern unter 14 Jahren genutzt wurden. In sechs Fällen wurden Anzeigen gegen Eltern oder Erziehungsberechtigte erstattet, weil sie das Fahren von Minderjährigen zugelassen hatten.
Am häufigsten wurde das Fahren auf Gehwegen registriert – insgesamt 14 Mal. Die Polizei wies die Fahrer darauf hin, dass E-Scooter auf Radwegen oder Straßen, nicht aber auf Bürgersteigen genutzt werden dürfen. Zudem gab es wiederholt Fälle, in denen zwei Personen gleichzeitig auf einem Scooter unterwegs waren.
Sechs Strafanzeigen gab es wegen fehlender Pflichtversicherung für E-Scooter. Ein 12-jähriger Junge wurde angehalten, weil er ein nicht zugelassenes E-Bike mit Gasgriff fuhr, das beschlagnahmt wurde. Auch Falschparker und ein Verstoß gegen die Gurtpflicht bei einem Kind wurden geahndet.
An vier Schulen wurden während der Kontrollen konkrete Maßnahmen ergriffen, an einer Schule lag der Schwerpunkt auf Prävention. Die Aktion zeigte, dass es in der Region weiterhin Probleme mit der falschen Nutzung von E-Scootern und dem Fahren von Minderjährigen gibt.






