Orange Bank in Lünen: Ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Orange Bank in Lünen eingeweiht: Ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen
In Lünen ist eine orangefarbene Bank enthüllt worden, um auf den Kampf gegen Gewalt an Frauen aufmerksam zu machen. Die Installation am Europaplatz, die am 27. Mai 2023 präsentiert wurde, sendet eine klare Botschaft der Solidarität und Unterstützung. Lokale Verantwortliche und Organisationen arbeiteten Hand in Hand, um das Projekt zu verwirklichen.
Die Bank fällt durch ihr leuchtendes Orange ins Auge – eine Farbe, die international in Kampagnen gegen geschlechtsspezifische Gewalt bekannt ist. Auf ihr steht der Satz „Die Stadt Lünen duldet keine Gewalt gegen Frauen“, und sie ist bewusst gegenüber Spielplatzgeräten platziert, um maximale Sichtbarkeit zu gewährleisten.
Auf der Sitzfläche der Bank ist die Telefonnummer des nationalen Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ (116 016) zu finden. Ein QR-Code verlinkt direkt zur Website des Frauenforums, das sofortigen Zugang zu Unterstützungsangeboten bietet. Das Frauenforum selbst bietet Beratung, ein Frauenhaus und Notunterkünfte für Betroffene an.
Die Finanzierung übernahm eine Reihe regionaler Förderer, darunter die Sparkasse an der Lippe, die Unfallhilfe Westfalen, die WBL GmbH sowie das Frauenforum im Kreis Unna. Heike Tatsch, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lünen, begleitete die Entstehung des Projekts, um seine Wirkung zu sichern.
Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg betonte, dass Gewalt gegen Frauen in der Gesellschaft nicht toleriert werden dürfe. Die Bank sei ein sichtbares und unmissverständliches Zeichen für das Engagement der Stadt in Sachen Aufklärung und Prävention.
Die orange Bank dient nun als dauerhafte Mahnung gegen geschlechtsspezifische Gewalt in Lünen. Anwohner:innen und Besucher:innen können über die angegebene Hotline und den QR-Code schnell Hilfe finden. Die Initiative spiegelt die kontinuierlichen Bemühungen lokaler Behörden und Organisationen wider, Betroffenen Unterstützung zu bieten und für mehr Sicherheit zu sorgen.






