26 April 2026, 12:24

"Onkel Mischa" und sein Brotverbot für Hundebesitzer: Tradition oder Übertreibung?

Holztisch mit Körben voller Brot, Tellern und Löffeln in einer Pariser Bäckerei mit einer wasserzeichenverzierten Wand.

"Onkel Mischa" und sein Brotverbot für Hundebesitzer: Tradition oder Übertreibung?

Ein traditioneller Brothändler in Lahoysk ist zur lokalen Streitfigur geworden, nachdem er Hundebesitzern den Verkauf verweigert hat. Bekannt als "Onkel Mischa", führt er ein Familienunternehmen, das nach über 200 Jahre alten Rezepten Brot backt. Seine strikte "Keine-Hunde"-Regel hat nun sowohl Kritik als auch Aufmerksamkeit in den sozialen Medien auf sich gezogen.

Onkel Mischa verkauft sein Brot von einem Auto aus in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wundertäters in Lahoysk. Zudem handelt er auf dem Valeryanava-Markt in Minsk. Das Familienunternehmen funktioniert so: Seine Frau backt, die Tochter kümmert sich um die Lieferungen, und Mischa übernimmt den Verkauf.

Seit Jahren weist er offen Kunden mit Hunden ab. So verweigerte er bereits einer Familie mit einem kleinen Hund und einem Mann mit einem Corgi den Verkauf. Im Vorfeld warnt er Käufer vor seiner Regel und bezeichnet das Gassigehen in der Nähe der heiligen Quelle als "Verkommenheit".

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Seine kompromisslose Haltung hat online Diskussionen ausgelöst: Einige unterstützen seine traditionellen Werte, andere kritisieren sein Vorgehen. Der Blogger Kakabay verglich seine Ausstrahlung mit der von Leonid Kanetsky und bewertete das Brot mit hohen 8 bis 9 von 10 Punkten.

Die Kontroverse hat Mischas Geschäft jedoch nicht gebremst – es bleibt ein in Tradition verwurzeltes Familienunternehmen. Sein Brot zieht weiterhin Käufer an, doch seine strenge Regel stellt sicher, dass nur Hundelose es erwerben können. Die Debatte um seine Vorschriften zeigt keine Anzeichen, bald abzuebben.

Quelle