Ohligs City Ring: Mehr Busse, weniger Parkplätze – und mehr Sicherheit für alle
Eleonora JunitzOhligs City Ring: Mehr Busse, weniger Parkplätze – und mehr Sicherheit für alle
Das Projekt „Ohligs City Ring“ soll umweltfreundliche Mobilität fördern und die Anbindung an die Innenstadt verbessern. Zudem zielt es darauf ab, die Verbindungen zum Hauptbahnhof zu stärken. Geplant sind unter anderem eine Aufwertung des Busangebots sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Im Rahmen des Vorhabens entfallen insgesamt 35 Parkplätze, wobei die größten Kürzungen auf die Kottendorfer Straße und die Bahnstraße entfallen. Auf dem Rennpatt verschwinden zunächst acht Stellplätze, doch als Ausgleich entstehen acht neue durch die Umwidmung einer ehemaligen Schulbus-Haltestelle.
Die Stadt begründet die Änderungen vor allem mit Sicherheitsaspekten: Künftig sollen Konflikte zwischen parkenden Autos und Bussen vermieden werden. Zudem wird eine Einbahnregelung in der Nähe des Rennpatts geprüft, um den Verkehrsfluss zu optimieren und den Busbetrieb zu erleichtern.
An mehreren Standorten werden barrierefreie Bushaltestellen neu gebaut oder ausgebaut, was die Busnutzung für alle erleichtern soll. Darüber hinaus soll das Projekt die Verkehrssicherheit erhöhen und eine vollständig zugängliche Infrastruktur schaffen. Ob die entfallenen Parkplätze am Rennpatt ersetzt werden, steht noch nicht fest – auch die Gesamtzahl der öffentlichen Stellplätze in der Umgebung wurde bisher nicht bewertet. In der politischen Debatte wird abgewogen, ob die Vorteile des Projekts die Parkplatzverluste aufwiegen. Alternativlösungen könnten ebenfalls in Betracht gezogen werden.






