NRW weitet Expressbus-Netz aus: 20 neue Linien ab 2025 für bessere ländliche Anbindung
Ortrun SteinbergNRW weitet Expressbus-Netz aus: 20 neue Linien ab 2025 für bessere ländliche Anbindung
Nordrhein-Westfalen baut sein Expressbus-Netz aus: 20 neue Linien ab kommendem Jahr
Nordrhein-Westfalen will sein Netz an Expressbussen deutlich erweitern: Ab nächsten Jahr sollen 20 neue Linien den Betrieb aufnehmen. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Verkehrsanbindung ländlicher Gemeinden zu verbessern und die Dienstleistungen unter einer einheitlichen Marke zu bündeln. Das Land stellt dafür bis 2032 Fördermittel in Höhe von 140 Millionen Euro bereit.
Die Ausweitung folgt einem Versprechen aus dem Koalitionsvertrag der Landesregierung, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken. Aktuell verkehren 37 Expressbuslinien in NRW – mit den Neuzugängen steigt die Zahl auf 57. Die neuen Verbindungen sollen vor allem ländliche Regionen mit Regionalzügen und S-Bahn-Stationen vernetzen und so rund 600.000 Einwohnern zugutekommen.
Alle neuen Linien werden montags bis freitags zwischen 6:00 und 20:00 Uhr mindestens im Stundentakt fahren, auf einigen Strecken gibt es sogar längere Betriebszeiten. Die Fahrzeiten variieren je nach Standort und Wochentag, doch das Land garantiert eine Mindestfrequenz. Um die Erkennbarkeit zu erhöhen, treten alle Expresslinien unter einer einheitlichen Markenführung auf.
Die bereitgestellten Mittel sichern den langfristigen Betrieb: Bis 2032 fließen 140 Millionen Euro in das Projekt. Behördenvertreter betonen, dass die Änderungen den öffentlichen Verkehr für Menschen außerhalb der Großstädte zuverlässiger und zugänglicher machen werden.
Die neuen Expressbuslinien nehmen im kommenden Jahr den Betrieb auf und bieten ländlichen Fahrgästen verlässliche Anschlussverbindungen. Mit 20 zusätzlichen Strecken und einer einheitlichen Markenstrategie soll das Netz die Reiseplanung in NRW vereinfachen. Die Investition sichert zudem die Finanzierung des Betriebs für das nächste Jahrzehnt.






