NRW verdoppelt Solar-Förderung: Millionen für Photovoltaik-Projekte bis 2030
Ortrun SteinbergNRW verdoppelt Solar-Förderung: Millionen für Photovoltaik-Projekte bis 2030
Nordrhein-Westfalen (NRW) hat sein Förderprogramm für großflächige Photovoltaik-Anlagen erneuert. Die Initiative unterstützt Freiflächen-, Agri-Photovoltaik- und schwimmende Solarprojekte mit Millionen an zusätzlichen Fördergeldern bis Ende des Jahres. Laut Behörden wird der Schritt den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region beschleunigen.
Die aktualisierte Förderung übernimmt bis zu 70 Prozent der Beratungskosten für Planung und Bau neuer Solaranlagen. Klassische Freiflächenprojekte erhalten einen Zuschuss von 20 Prozent, während schwimmende Anlagen bis zu 25 Prozent Förderung erhalten können. Nur Anlagen, die nicht unter das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fallen, sind förderfähig.
2023 und 2024 baute NRW rund 280 Megawatt Freiflächen-Solarleistung aus. Bis Ende August 2025 kamen weitere 125 Megawatt hinzu. Das Land strebt an, seine gesamte Photovoltaik-Kapazität bis 2030 auf mindestens 21 Gigawatt zu verdoppeln.
Für den Rest des Jahres wurden zusätzliche 10 Millionen Euro für das Programm bereitgestellt. Mona Neubaur, Wirtschafts- und Klimaschutzministerin von NRW, bezeichnete die Aufstockung der Mittel als ein starkes Signal für den Solarausbau in der Region.
Die erneuerte Förderung zielt auf ein schnelleres Wachstum der Solarenergie in NRW ab. Mit Zuschüssen für Beratung und Bau soll das Programm das Land seinen Zielen für erneuerbare Energien bis 2030 näherbringen. Nähere Informationen zu den Förderbedingungen und Antragsverfahren werden in Kürze erwartet.






