25 April 2026, 00:20

NRW setzt Maßstäbe: Wie eine Fachstelle den Kinderschutz revolutioniert

Plakat der New Yorker Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeit an Kindern an der Fourth Avenue und 23rd Street, das ein Gebäude mit Fenstern, Bäumen und Himmel zeigt, mit Text am unteren Rand.

NRW setzt Maßstäbe: Wie eine Fachstelle den Kinderschutz revolutioniert

Nordrhein-Westfalen schrieb 2020 Geschichte, als es das erste deutsche Bundesland wurde, das eine eigene Fachstelle zur Prävention sexualisierter Gewalt einrichtete. Die unter dem Namen PsG.nrw bekannte Einrichtung spielt heute eine zentrale Rolle bei der Unterstützung von Fachkräften im Kindes- und Jugendschutz. Ein kürzlicher Besuch von Bundesvertretern unterstrich die Bedeutung von Zusammenarbeit und dem Austausch von Fachwissen in diesem Bereich.

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Der Besuch war Teil einer größeren Rundreise, die darauf abzielte, den Dialog zu stärken und Lücken in den Kinderschutzsystemen zu identifizieren. Im Mittelpunkt der Gespräche stand, wie Prävention klare Schutzkonzepte, Krisenintervention und professionelle Fortbildungen umfassen muss. Besonders thematisiert wurden der Schutz von Kindern in digitalen Räumen sowie die Verknüpfung von Prävention und Intervention.

Die Fachstelle ist mit fünf Regionalbüros in Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster vertreten. Diese Standorte stärken die Präventionsarbeit und pflegen enge Kontakte zu lokalen Akteuren. PsG.nrw bietet Beratung, Vernetzungsmöglichkeiten und Schulungen an, um Fachkräften die notwendigen Werkzeuge an die Hand zu geben.

Expertinnen und Experten betonten, dass wirksamer Kinderschutz auf gebündeltem Wissen, einheitlichen Qualitätsstandards und starken Netzwerken beruht. Britta Schühlke hob die gemeinsame Verantwortung beim Schutz der Kinderrechte hervor. Roland Mecklenburg ergänzte, dass langfristige Zusammenarbeit entscheidend sei, um junge Menschen nachhaltig zu schützen.

Der Besuch bestätigte den Bedarf an sektorenübergreifender Kooperation und der Weiterentwicklung von Angeboten. Das Modell Nordrhein-Westfalens zeigt, wie strukturierte Rahmenbedingungen und regionale Unterstützung den Kinderschutz stärken können. Die Arbeit der Fachstelle prägt weiterhin bundesweite Best-Practice-Standards.

Quelle