08 May 2026, 16:14

NRW kämpft für Mutterschutz auch für selbstständige Frauen – ein historischer Vorstoß

Schwarze und weiße Illustration von drei Frauen vor einem Gebäude mit der Aufschrift "Frauenrechte: Ladies Take Your Own Choice, Polka und Mazurka" oben und unten.

NRW kämpft für Mutterschutz auch für selbstständige Frauen – ein historischer Vorstoß

Nordrhein-Westfalen setzt sich für besseren Mutterschutz für selbstständige Frauen ein

Die Landesregierung hat eine Bundesratsinitiative gestartet, die auf einer Machbarkeitsstudie und einem breiten Bündnis basiert. Derzeit bringen in Deutschland jährlich rund 27.000 selbstständige Frauen Kinder zur Welt – ohne die gleichen Absicherungen wie Angestellte.

Die Westdeutsche Handwerkskammer (WHKT) hat konkrete Vorschläge vorgelegt, um diese Lücke zu schließen. Im Mittelpunkt steht ein einmaliger, pauschaler Lohnersatz während der Mutterschutzfrist. Die Pläne basieren auf einer vom Land finanzierten Machbarkeitsstudie, deren Ergebnisse im Juli vorgestellt werden sollen.

Das Wirtschaftsministerium veranstaltete kürzlich in Berlin ein Treffen zur Umsetzung. Politiker:innen, Wirtschaftsvertreter:innen und zivilgesellschaftliche Gruppen diskutierten die nächsten Schritte. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) betonte, dass eine Schwangerschaft niemals als berufliches Risiko betrachtet werden dürfe.

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen fordert seit Langem einen gesetzlichen Mutterschutz für selbstständige Frauen. Ziel der Initiative ist es, faire Bedingungen für Frauen zu schaffen, die während der Schwangerschaft eigenständig arbeiten.

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Die Vorschläge gehen nun in die nächste Phase – die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden im Juli erwartet. Bei einer Umsetzung würden tausende selbstständige Frauen während der Schwangerschaft finanziell abgesichert. Der Vorstoß des Landes spiegelt die wachsende Erkenntnis wider, dass gleicher Schutz für alle Beschäftigungsformen notwendig ist.

Quelle