25 June 2026, 22:15

NRW-Bahnen reduzieren kurzfristige Zugausfälle drastisch – doch der volle Fahrplan kommt erst 2026

Weniger Kurzfristige Zugausfälle in NRW

NRW-Bahnen reduzieren kurzfristige Zugausfälle drastisch – doch der volle Fahrplan kommt erst 2026

Bahnbetreiber in Nordrhein-Westfalen haben die Zahl kurzfristiger Zugausfälle Anfang 2023 deutlich reduziert. Personalmangel hatte zuvor immer wieder zu erheblichen Störungen geführt, doch aktuelle Maßnahmen haben die Zuverlässigkeit erhöht. Fahrgäste müssen seitdem seltener mit unerwarteten Ausfällen rechnen.

In den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 wurden deutlich weniger Züge kurzfristig gestrichen als im gleichen Zeitraum 2022. Die Betreiber hatten auf Strecken mit anhaltenden Problemen das Angebot angepasst und fahren nun etwa 4 Prozent weniger Züge – dafür aber stabiler.

Besonders deutlich waren die Fortschritte auf wichtigen Linien: Beim Rhein-Münsterland-Express (RE 7) sanken die spontanen Ausfälle zwischen Januar und März um 71 Prozent. Die Ostwestfalen-Bahn (RB 72) erreichte sogar eine Reduzierung um 82 Prozent, während die Rhein-Wupper-Bahn (RB 48) einen Rückgang von 72 Prozent verzeichnete. Auch bei den Rhein-Ruhr-Express-(RRX)-Verbindungen gab es laut Verkehrsbehörden weniger Störungen.

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Die geringere Ausfallquote bedeutet jedoch nicht, dass mehr Züge unterwegs sind. Vielmehr sorgt eine bessere Planung für verlässlichere Verbindungen. Ziel ist es, bis Dezember 2025 auf möglichst vielen Strecken wieder den vollen Fahrplan anzubieten; bis 2026 soll dann das ursprüngliche Angebot zu 100 Prozent wiederhergestellt sein.

Für Pendler sind die Störungen dadurch besser kalkulierbar geworden. Die Betreiber arbeiten weiterhin daran, das volle Angebot im gesamten Netz schrittweise wiederherzustellen. Der weitere Fortschritt hängt davon ab, wie gut die anhaltenden Personal- und Betriebsprobleme gelöst werden können.

Quelle